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Netzwelt Handy-Retter: Student entwickelt einen „Airbag“ fürs iPhone
Nachrichten Medien Netzwelt Handy-Retter: Student entwickelt einen „Airbag“ fürs iPhone
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13:16 02.07.2018
Fällt das Smartphone zu Boden, stehen die Chancen leider gut, dass das Display Schaden nimmt. Quelle: dpa-tmn
Aalen

Die „Spider-App“ ist schnell heruntergeladen. Ein kurzer Moment Unaufmerksamkeit, eine kleine Ungeschicklichkeit und plötzlich liegt das brandneue Handy auf dem Boden. Zahlreiche Risse ziehen sich – wie die Fäden eines Spinnennetzes – durch den Bildschirm. Auch Philip Frenzel machte so vor einigen Jahren sein neues Handy kaputt. Doch statt sich bloß zu ärgern, suchte der Student nach einer Lösung für das ärgerliche – und teure – Problem: Er entwickelte eine Art Airbag für iPhones.

Weltweit ärgern sich Menschen über zersprungene Displays. Kein Wunder also, dass in den vergangen Tagen viele, auch internationale Medien, über die Hülle berichteten. Sehr überrascht seien er und sein Start-up-Partner von der ganzen Aufmerksamkeit, erzählt der 25-jährige Frenzel am Telefon. Er hat die Hülle zum Thema seiner Bachelor-Arbeit an der Universität Aalen gemacht. Doch das sei für sie Ansporn, die Hülle „noch schneller an den Markt zu bringen“.

Ein Airbag wie ein Schweizer Taschenmesser

Der Mechanismus, den Frenzel sich dazu überlegt hat, funktioniert ein bisschen wie ein Schweizer Taschenmesser. Das „ADcase“ hat Sensoren, die merken, wenn das Handy zu Boden fällt. Daraufhin klappen an den Ecken sogenannte Dämpfer-Flügelchen heraus und fangen die Energie aus dem Sturz ab. Das Smartphone bleibt heil.

Noch im Juli wollen Frenzel und sein Kollege Peter Mayer eine Kickstarter-Kampagne starten, mit der sie das Geld für die Produktion der Hüllen sammeln wollen. Vor Weihnachten soll man das ADcase dann kaufen können – für etwa 50 Euro, schätzt Frenzel. Erst mal wird es die Hüllen nur für iPhones der Generation 6 und aufwärts geben, aber auch andere Hersteller sollen später bedient werden.

Von Anna Schughart/RND

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