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Netzwelt Trump kommt – und alle rennen weg
Nachrichten Medien Netzwelt Trump kommt – und alle rennen weg
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13:58 22.11.2016
Der künftige US-Präsident Donald Trump ist Ziel eines neuen Internet-Phänomens.   Quelle: dpa
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Washington

 Nach der „Mannequin Challenge“ sorgt der nächste Massen-Internet-Trend für Furore. Unter dem Hashtag #TrumpIsComingChallenge oder #TrumpsComingChallenge laden zahlreiche Nutzer entsprechende Videos im Netz hoch.

Der Inhalt ist immer gleich: Jemand ruft, dass der künftige US-Präsident Donald Trump kommt – und alle rennen schreiend davon. Ein viraler Protest gegen den künftigen US-Präsidenten.

Bei den Akteure in den Videos handelt es sich häufig um Schüler oder Studenten – dort, wo die meisten Trump-Gegner zu finden sind. Aber nicht nur dort: Selbst in die Wettervorhersage eines kanadischen Fernsehsenders hat es die Challenge bereits gebracht.

Sogar für das renommierte „Time-Magazin“ ist die #TrumpIsComingChallenge das großes Thema. „Es ist wie die ´Mannequin Challenge´ nur mit mehr Rennen und Schreien“, schreibt das Magazin. „Die neuste virale Challenge in den sozialen Medien wird politisch und beginnt mit einem einzigen Ausruf: „Trump ist coming!“.

Promis bei „Mannequin Challenge“

Zuletzt hatte die “Mannequin Challenge“ das Internet erobert. Auch dabei geht es um Menschenmassen – statt zu flüchten, stehen die aber wie eingefroren zusammen – wie Schaufensterpuppen.

Zahlreiche Prominente hatten die Challenge aufgegriffen – darunter die früheren Destiny’s-Child-Mitglieder Beyoncé Knowles (35), Kelly Rowland (35) und Michelle Williams (36) oder die Fußballer von Borussia Dortmund und der DFB-Nationalmannschaft.

Auch in der Politik wurde die „Mannequin Challenge“ aufgegriffen – mit nur geringem Erfolg: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte am Wahltag einen Clip mit der Bitte „Steht nicht still. Geht heute wählen“ gepostet, in dem sie mit Sänger Jon Bon Jovi bewegungslos in einem Flugzeug steht.

Bei der #TrumpIsComingChallenge halten sich die Prominenten dagegen noch zurück. Ob aus Kalkül – angesichts des politischen Hintergrunds – oder aus fehlendem Interesse, bleibt abzuwarten.

Von dpa/RND/zys

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