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Netzwelt Smartes Fahrradschloss
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22:44 07.11.2018
Smarte Fahrradschlösser lassen sich per Handy-App fernsteuern. Quelle: Foto: Bitlock
Hannover

Erinnern Sie sich noch an die Speichenschlösser, mit denen man früher sein Fahrrad sicherte? Es gab zwei Kategorien: Diejenigen, die einmal komplett durch die Speichen hindurchgingen und einen geschlossenen Kreis bildeten – das waren schon die hochwertigen unter ihnen. Allerdings konnten Diebe das Rad notfalls auch wegtragen, wenn sie es unbedingt darauf abgesehen hatten. Und dann gab es noch diejenigen, bei denen lediglich ein kurzer Metallbolzen einige Zentimeter herausfuhr und die Speichen blockierte – quasi eine Einladung an alle, die gerade zufällig ein Fortbewegungsmittel suchten, denn man konnte den Metallarm spielend leicht verbiegen und einfach davonradeln.

Smartes Fahrradschloss schließt selbstständig

Wer heutzutage sichergehen will, dass der geliebte Drahtesel nicht abhandenkommt, behilft sich entweder mit einem fingerdicken Panzer- oder Bügelschloss oder investiert direkt in ein smartes Fahrradschloss. Statt mit einem herkömmlichen Schlüssel lässt sich das Fahrrad via Smartphone-App verschließen und wieder entriegeln. Bei Bedarf nimmt einem die App über die Ortungsfunktion auch den kompletten Schließvorgang automatisch ab. Und wer vergessen hat, wo er sein Rad abgestellt hat, kann es über die App orten lassen. Sollte sich doch ein Unbekannter an dem Fahrrad zu schaffen machen, vergrault ihn das smarte Fahrradschloss mit einem durchdringenden Alarmton und verschickt gleichzeitig eine Benachrichtigung über die App an den Besitzer.

Fahrradschloss-App: Bluetooth besser ausschalten

Einen Haken hat die Sache allerdings: Die meisten Hersteller setzen bei smarten Fahrradschlössern auf eine Bluetooth-Verbindung. Und über die können sich Hacker in der näheren Umgebung relativ leicht Zugriff auf das Smartphone und damit auch die Fahrradschloss-App verschaffen. Experten raten daher, die Bluetooth-Funktion nur für den Zeitraum zu aktivieren, indem man sie tatsächlich nutzt, um die Sicherheitsrisiken zu minieren.

Von RND/Lisa Stegner

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