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Netzwelt Trudeau erntet Spott für Castro-Äußerung
Nachrichten Medien Netzwelt Trudeau erntet Spott für Castro-Äußerung
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20:58 28.11.2016
Justin Trudeau lobt Fidel Castro – das gefällt vielen auf Twitter gar nicht.  Quelle: afp/Twitter
Otawa

 Viel zu lasch. So empfanden offensichtlich viele Twitter-Nutzer die Äußerungen des kanadischen Premiers Justin Tudeau zum Tod des kubanischen Revolutionsführers und Ex-Präsidenten Fidel Castro.

Trudeau: Er war eine „bemerkenswerte Führungsperson“

Er bezeichnete den kubanischen Revolutionsführer als „bemerkenswerte Führungsperson“ und äußerte sich besorgt über den Tod des „am längsten dienenden Präsidenten Kubas“.

Castro (...) hat die Bildung und Gesundheitsversorgung in seinem Inselstaat maßgeblich verbessert. Obwohl er eine umstrittene Figur war, haben seine Anhänger und Gegner seine außerordentliche Liebe und Hingabe für das kubanische Volk anerkannt,“ sagte Trudeau.

Die Menschenrechtslage in Kuba kommentierte der kanadische Premier nicht. Dafür bekam er harte Kritik: „Man kann wegen des Todes eines Diktators nicht traurig sein, das ist ein großer Moment für Kuba“, entgegnete der Sprecher der „Plattform Kuba Demokratie Sofort“, Rigoberto Carceller.

So spottet Twitter über Trudeau:

Von der Netzgemeinde bekam Trudeau prompt die Quittung, auf recht ironische Art und Weise: Unter dem Hashtag #TrudeauEulogies, übersetzt: Trudeau-Lobreden, wurden ihm preisende Worte für andere umstrittene reale und fiktive Figuren in den Mund gelegt.

„Obwohl er Widerspruch auslöste, erreichte Darth Vader Größtes beim Bauwesen im Weltraum und spielte eine prägende Rolle im Leben seines Sohnes,“ schrieb ein Nutzer.

„Lasst uns Sauron gedenken, dessen Führung die verstreuten Völker Mittelerdes einte,“ wetterte dieser Twitterer.

Kim Jong Il wird uns immer für seine Bemühungen für den Klimaschutz in Erinnerung bleiben,“ schrieb ein weiterer User.

Osama Bin Laden war eine umstrittene Figur, aber seinen Beitrag zu Flughafensicherheit bleibt unvergleichlich.“

Von RND/abr

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