Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Netzwelt Whatsapp – Ich verfolge dich auf Schritt und Tritt
Nachrichten Medien Netzwelt Whatsapp – Ich verfolge dich auf Schritt und Tritt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:52 31.01.2017
Neue Funktionen für den Messenger Whatsapp. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Lästiges suchen von Freunden in der Stadt oder auf Festivals könnte schon bald ein Ende haben. In der neusten Version von Whatsapp scheint es die Möglichkeit zu geben, den eigenen Standort in Gruppenchats in Echtzeit mit seinen Kontakten zu teilen. Diese Funktion fanden die Betreiber des Twitter-Kanals WABetaInfo sowohl in der Beta-Version von Android Smartphones sowie iPhones.

Live-Tracking

Anders als bei der herkömmlichen Version des Standortversendens, wo ein statischer Punkt angeben wird, läuft beim so genannten „Live-Tracking“ ein Punkt auf der Karte mit einem mit. Ewiges aufeinender Warten hätte dann ausgedient. Und auch das ständige austauschen von Standorten über Textnachrichten könnte dann der Vergangenheit angehören – vorausgesetzt, man möchte seinen Standort überhaupt über diesen Weg teilen.

In den Standard-Einstellungen der Beta-Version war das „Live-Tracking“ stets deaktiviert. Erst durch die Aktivierung durch Gruppenteilnehmer ist der bewegte Standortaustausch möglich. Auch die Dauer des Austauschs soll manuell bestimmbar sein. Entweder lässt man sich eine, zwei, fünf Minuten oder permanent „verfolgen“ – diese Einstellungen sind dem Nutzer vorgegeben.

Ob es die „Live-Tracking“-Funktion auch von der Beta-Version in die Standardversion schafft, ist allerdings noch unklar.

Nachrichten bearbeiten leicht gemacht

Wem ist es noch nicht passiert: Nachricht geschrieben, schnell abgeschickt und erst danach fällt auf, dass man im falschen Chatfenster gelandet ist. Mit der neuen Revoke-Funktion hat man jetzt die Möglichkeit, seine Nachricht zurückzuziehen. Problem behoben? Wenn es denn so leicht wäre. Die Rückholaktion ist nur dann möglich, wenn der Empfänger die Nachricht noch nicht erhalten hat. Das ist dann zu erkennen, wenn hinter der Nachricht erst ein Haken aufgetaucht ist. Der zweite Haken bedeutet einem dann: Nachricht erfolgreich gesendet. Zurückziehen? Unmöglich.

Manchmal muss es ja aber gar nicht so weit kommen, dass man eine Nachricht ganz zurückzieht. Manchmal reicht es auch schon, wenn man kleine Fehler durch einen einfachen Klick bearbeiten kann. Auch das soll laut der Betreiber des Twitter Channels WABetaInfo in der Beta-Version bereits möglich sein. Hier einen Buchstabendreher, dort ein fehlendes Komma – wer sich daran stört kann in die Nachbearbeitung gehen. Keine schlechte Funktion wenn man bedenkt, dass Whatsapp auch immer öfter geschäftlich genutzt wird.

Das Gerücht: Wird Whatsapp zum Business-Messenger?

Laut WABetaInfo gibt es Hinweise darauf, dass Whatsapp eine eigene Business-App herausbringen will. Nutzer sollen dann bei Whatsapp sowohl ihre privaten als auch ihre geschäftlichen Nachrichten über unterschiedliche Kanäle aber in der selben App empfangen und versenden können. Anders als bei der „Live-Tracking“-Funktion und bei der Nachrichtenbearbeitung handelt es sich bei der Business-App allerdings um ein echtes Gerücht.

Von RND/fw

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Facebook ist erneut wegen einer unglücklichen Löschaktion aufgefallen: Das Netzwerk entfernte ein Foto von zwei nackten Frauen-Figuren aus dem Garten des Museums Gesenkschmiede im thüringischen Zella-Mehlis. Der Museumsdirektor ließ das nicht auf sich sitzen und postete das Bild noch einmal – allerdings mit einer kleinen Änderung.

30.01.2017
Netzwelt Datenweitergabe an Facebook - Verbraucherschützer verklagen WhatsApp

Deutsche Verbraucherschützer ziehen in ihrem Streit mit WhatsApp nun vor Gericht: Wegen der angekündigten Weitergabe der Telefonnummern von Nutzern an Facebook haben sie Klage gegen den beliebten Messenger eingereicht.

30.01.2017

Facebook startet mit einer neuen Funktion einen weiteren Angriff auf die Konkurrenz. Das soziale Netzwerk adaptiert nun Stories für seine Smartphone-App – allerdings vorerst in eine Testversion.

26.01.2017
Anzeige