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Shitstorm gegen Jutta Ditfurth nach „Maischberger“-Auftritt

Reaktionen auf Bosbach-Abgang Shitstorm gegen Jutta Ditfurth nach „Maischberger“-Auftritt

Der Abgang von CDU-Politiker Wolfgang Bosbach bei der TV-Sendung „Maischberger“ sorgt für heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Viel Kritik richtet sich an die Aktivistin Jutta Ditfurth, aber auch Bosbach und Talkmasterin Sandra Maischberger kommen schlecht weg. Ditfurth wiederum wirft Maischberger Befangenheit vor.

Wird heftig für ihren Talkshow-Auftritt bei Sandra Maischberger (li.) kritisiert: Jutta Ditfurth

Quelle: WDR

Berlin. Wenn die Talkshows eine kampfeslustige Linke der alten Schule brauchen, wird häufig Jutta Ditfurth eingeladen. Die Sachbuchautorin und Aktivistin, Tochter des populären früheren Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth, sieht sich als eigentliche Hüterin der linken Ideen von Ökologie und Pazifismus. Entsprechend tritt sie mitunter auch auf.

„Eine einzige Provokation“

So etwa beim ARD-Talk „Maischberger“, wo Ditfurth den ebenfalls geladenen Wolfgang Bosbach derart entnervte, dass der CDU-Politiker empört die Sendung verließ. „Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und von ihrer - in Anführungszeichen - Argumentation unerträglich“, sagte der Bundestagsabgeordnete, stand auf und verließ die Talkrunde.

Gastgeberin Sandra Maischberger versuchte ihn noch zum Bleiben zu Bewegen, doch sie scheitere. Die Moderatorin räumte danach eine „Niederlage“ ein.

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„Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ – darüber wollte Sandra Maischberger in ihrer ARD-Talkshow mit den Gästen diskutieren. Doch dann kam es zum Eklat.

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Heftige Reaktionen ruft der Eklat, den 1,71 Millionen vor den TV-Geräten erlebten, in den sozialen Netzwerken hervor.

So etwa auf der Facebook-Seite von Jutta Ditfurth: Unter einer Ankündigung zur Sendung, die die 65-Jährige vor zwei Tagen gepostet hat, wurde mittlerweile mehr als 1000 Kommentare veröffentlicht. Im überwiegenden Teil wird Ditfurth heftig kritisiert.

Kritik richtet sich auch gegen Bosbach

„Frau Ditfurth....Ihr Verhalten ist menschenverachtend“, „Was stimmt nicht mit Ihnen?“ „Sie sind eine Schande als Politikerin“, „Ihr Auftritt war eine einzige Provokation“ oder „Frau Dittfurth, sie sind sowas von peinlich“ lauten Kommentare.

Andere reagieren mit Sarkasmus. „Sehr guter Auftritt, vor Freude habe ich direkt 3 Kleinwagen angezündet, diverse Geschäfte geplündert mit Steinschleudern auf Polizisten geschossen und dabei irgendwas von Antikapitalista gerufen“, schreibt einer

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Mehrere Tausend Kommentare haben bereits die Facebook-Beiträge von „Maischberger“ erhalten. Auch hier wird Ditfurth überwiegend kritisiert.

Gespalten sind die Kommentare dagegen in Bezug auf das Verhalten von Wolfgang Bosbach. „Endlich mal ein Politiker, der Rückrat beweist und sich auch im Fernsehen nicht alles gefallen lässt“, lobt ein User. Andere kritisieren den Christdemokraten: „Was für ein Waschlappen“, „Polizeistaatverherrlicher“ oder „wie ein beleidigter kleiner Junge“ heißt es.

„Katastrophale Gesprächsführung“

Auch das Auftreten von Talkmoderatorin Sandra Maischberger wird bemängelt. „Verehrte Frau Maischberger: Es wäre schön, wenn Sie hier nicht in sofern um den heißen Brei herumreden würden, als hätten Sie den Gast #Bosbach verloren“, schreibt einer und beklagt, dass Bosbach wegen des „unterlassenen Einschreitens“ der Moderatorin gegangen sei.

Sandra Maischberger (Mitte) versucht Wolfgang Bosbach noch zurückzuhalten – doch dem reicht es

Sandra Maischberger (Mitte) versucht Wolfgang Bosbach noch zurückzuhalten – doch dem reicht es.

Quelle: WDR

Einer anderer schreibt: „Diese ganze Sendung war eine einzige Niederlage“ und bemängelt, dass Maischberger Ditfurth nicht konsequent aus dem Studio verwiesen hat. „Da haben sie mich als Zuschauer verloren.“

Ein weiterer kritisiert. „Frau Maischberger, Sie sind doch überfordert [...] Ihre Gesprächsführung ist katastrophal, Sie können sich nicht durchsetzen. Machen Sie es besser als der lustige Olaf und treten Sie zurück.“

Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) meldete sich auch Ditfurth zu Wort: „Frau Maischberger war ja ganz auf Seiten Herrn Bosbachs, der mit dieser weltfremden Mimosenhaftigkeit keine Kneipendiskussion überstehen würde. Ich hab es als Versuch von ihr verstanden, mich für meine linke oppositionelle Meinung zu bestrafen.“ Maischberger hat sich dafür inzwischen per Facebook entschuldigt. Ditfurth ging dies nicht weit genug: „Sie müsste sich auch dafür entschuldigen, dass ich dann kein Wort mehr sagen durfte.“

Von RND/zys/dpa

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