Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Tesla macht Radar zum Herzstück der "Autopilot"-Funktion

Auto Tesla macht Radar zum Herzstück der "Autopilot"-Funktion

Das Assistenz-System "Autopilot" von Tesla wird sich stärker auf den Radar-Sensor verlassen. Radar-Daten hätten vielleicht auch den Todescrash von Mai vermieden, räumt Tesla-Chef Elon Musk ein. Auch UFOs, die im Nebel auf der Autobahn landen, seien jetzt kein Problem.

Voriger Artikel
Jetzt warnt auch Samsung vorm Galaxy Note 7
Nächster Artikel
HP kauft Drucker-Geschäft von Samsung

Tesla Model S: Die nächste «Autopilot»-Version 8.0 solle in einigen Wochen als automatisches Update per Funk in die Autos geladen werden.

Quelle: Sven Hoppe

Palo Alto. Tesla hat rund vier Monate nach dem ersten tödlichen Unfall mit seinem Fahrassistenz-System "Autopilot" eine neue Version der Software mit tiefgreifenden Änderungen angekündigt.

Zum einen werde sich die Technik stärker auf Radar statt Kameras verlassen, erklärte der Elektroauto-Anbieter in einem Blogeintrag am späten Sonntag.

Zum anderen sollen die Fahrer deutlicher gedrängt werden, die Hände auch bei eingeschaltetem System am Lenkrad zu lassen. Nach mehrfacher automatischer Aufforderung dazu schaltet sich "Autopilot" ab und kann erst wieder aktiviert werden, wenn das Fahrzeug zwischenzeitlich geparkt wurde.

Bei dem Todescrash in Florida im Mai war ein Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger gerast, der die Straße überquerte. Nach damaligen Angaben von Tesla könnte das System die weiße Seitenwand des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild gehalten haben.

Zunächst hatte es auch geheißen, weder der Fahrer, noch die Technik hätten den Anhänger vor dem Hintergrund eines hellen Himmels gesehen. Die US-Verkehrsaufsicht ermittelt in dem Fall, der auch Kritik ausgelöst hatte, Tesla könnte voreilig mit unausgereifter Technologie auf den Markt gegangen sein.

Tesla-Chef Elon Musk schloss jetzt nicht aus, dass der Unfall mit Hilfe des Radars möglicherweise verhindert worden wäre. "Es würde ein großes Objekt aus Metall über die Straße hinweg erkennen", zitierte Musk unter anderem das "Wall Street Journal".

Ursprünglich sei Radar zu "Autopilot" nur als Zusatz zur Erkennung der Umgebung per Kameras hinzugefügt worden, schrieb Musk in dem Blogeintrag. Inzwischen glaube Tesla, dass Radar der zentrale Sensor des Systems sein könne. Zugleich schränkte der Tesla-Chef ein, dass Objekte aus Metall bei Radar-Sensoren zu Fehlalarmen führen könnten. Etwa könne eine weggeworfene Getränkedose, die mit dem eingewölbten Boden zum Sensor liegt, als ein großes Hindernis erscheinen. Auch bei hochhängenden Autobahnschildern vor Hügeln könnten Radar-Daten eine drohende Kollision vermuten lassen.

Tesla wolle falsche Alarme durch eine präzisere Erfassung der Objekte und eine Geodatenbank mit festen Fehlerquellen in der Umgebung vermeiden. Dabei werden Informationen von vorbeifahrenden Tesla-Autos online gespeichert, damit sich die Software in anderen Fahrzeugen des Herstellers danach richten kann.

Die nächste "Autopilot"-Version 8.0 solle in einigen Wochen als automatisches Update per Funk in die Autos geladen werden.

Insgesamt solle das Tesla-System "fast immer" die richtige Brems-Entscheidung treffen, selbst wenn ein UFO bei schlechtesten Sichtbedingungen auf der Straße landen sollte, schrieb Musk in seiner üblichen Manier. Der Tesla-Radar solle auch unter dem vorherigen Fahrzeug nach vorn sehen können. "Das Auto davor stößt vielleicht mit dem UFO in dichtem Nebel zusammen, aber der Tesla nicht."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • In Bewegung
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2017 wieder schöne Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2017 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr