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Panorama 19-Jähriger tötet Jungen – und veröffentlicht Tatvideo
Nachrichten Panorama 19-Jähriger tötet Jungen – und veröffentlicht Tatvideo
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07:39 10.03.2017
Auf der Flucht: Marcel H. aus Herne. Quelle: Polizei Bochum
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Herne

Im nordrhein-westfälischen Herne ist am Montagabend ein neunjähriger Junge umgebracht worden. Der mutmaßliche Täter, ein 19 Jahre alter Mann, ist nach Polizeiangaben auf der Flucht. Nach dem jungen Mann wird öffentlich gefahndet. Die Polizei veröffentlichte dazu ein Foto des tatverdächtigen Marcel H..

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Nach seiner Festnahme hat der mutmaßliche Kindermörder von Herne, Marcel H., im Polizei-Verhör zu seinen Taten ausgesagt. „Er hat sich in der Nacht bei der Polizei zur Sache eingelassen“, sagte der Bochumer Oberstaatsanwalt Paul Jansen am Freitag.

Nach Angaben der Polizei hat sich der mutmaßliche Mörder im Internet mit seiner Tat gebrüstet: Der Verdächtige hat demnach ein Video seiner Tat in einem streng abgeschotteten Bereich des Internet veröffentlicht - dem sogenannten Darknet. Er habe den Jungen erstochen. Ein Nutzer des Darknets habe die Polizei informiert, die wenig später am Montagabend die Leiche des Neunjährigen im Keller eines Hauses in Herne fand.

Täter ist Kampfsportler

Der Tatort liegt nach Angaben von Augenzeugen in einem gemischten Wohnviertel mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Der 19-Jährige habe in der Nachbarschaft des Jungen gewohnt. Mutmaßlicher Täter und Opfer seien nicht miteinander verwandt. Eine Mordkommission habe die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizisten suchten am frühen Dienstagmorgen in Herne und den angrenzenden Ruhrgebietsstädten noch nach dem flüchtigen Täter. Über ihn wisse man, dass er Kampfsportler sei. Es sei unklar, ob er darüber hinaus bewaffnet sei. Auf die Frage, ob der Mann für die Bevölkerung gefährlich sei, sagte der Sprecher: „Ausschließen können wir das nicht.“

Der Flüchtige wird als rund 1,75 Meter groß, blond und sehr schlank beschrieben. Zudem sei er Brillenträger und trage eine Hose und Weste in Tarnfarben. Die Polizei bittet in einer Mitteilung Menschen, die den Mann erkennen, ihn nicht anzusprechen, sondern umgehend den Polizei-Notruf zu wählen.

Von dpa/RND/zys

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