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Panorama Aktivisten wollen U-Boot-Denkmal pink anmalen
Nachrichten Panorama Aktivisten wollen U-Boot-Denkmal pink anmalen
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10:22 11.04.2017
Wenn es nach dem Willen der Friedensaktivistinnen geht und es keinen Widerstand gibt, könnte das U-Boot in Laboe am Donnerstag so aussehen.  Quelle: Welding (Archiv)/Montage Schlapkohl
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Kiel

Das Marine-Ehrenmal im Ostseebad Laboe ist seit Jahrzehnten nicht nur bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel an der Küste. Mehr als 14 Millionen Menschen allein zwischen 1954 und 2004 haben die ehemalige Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten und das nahegelegene Museums-U-Boot U995 besucht.

Letzteres soll nun einen neuen – ungewöhnlichen Anstrich bekommen. Wie die Kieler Nachrichten online berichten, könnte das im Zweiten Weltkrieg eingesetzte U-Boot bald ausgerechnet in pink erstrahlen – wenn es nach dem Willen von Friedensaktivistinnen geht.

Initatorin erwartet Widerstand

Sie planen den neuen Anstrich für diesen Donnerstag. Die Aktion solle unterstreichen, dass das Kriegs- und Krisengeschäft ernsthaft beendet werden müsse, sagte Initiatorin Katjana Zunft, Landtagskandidatin der Linken aus Lübeck, am Montag. Das U-Boot in Laboe, das jährlich von rund 350.000 Menschen besucht wird, stehe auch für die toten Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. „Wir als Frauen wollen Frieden, Abrüstung und ein Ende der Waffenproduktion.“

Die Aktion soll um 17 Uhr beginnen. Die Aktivistinnen wollen dabei Petticoats und pinke Wollmützen („Pussyhats“) tragen, die zum Symbol gegen US-Präsident Donald Trump und für eine neue Frauenbewegung geworden sind.

Die Aktivistinnen rechnen damit, dass sie vom Denkmalsverein Laboe „vermutlich nicht freundlich empfangen werden“. Die Frauen haben aber auf jeden Fall Farbe und Roller dabei: „Irgendwas werden wir machen. Auch wenn es nur einen Wolke aus pinker Farbe ist“, sagte Zunft.

Von RND/KN/zys

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