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Neuschnee auf dem Fichtelberg - mehr als 20 Zentimeter sind möglich

Tief Peter bringt den Winter zurück Neuschnee auf dem Fichtelberg - mehr als 20 Zentimeter sind möglich

Mitten im April hat es in der Nacht zum Ostermontag auch in Sachsen wieder geschneit. Auf dem Fichtelberg werden auch in den kommenden Tagen die Flocken wirbeln.

Auf dem Fichtelberg ist der Winter zurück (Archivbild).

Quelle: dpa

München. Der 1215 Meter hohe Fichtelberg zeigt sich wieder weiß. Am Montagmorgen wurden dort vier Zentimeter Neuschnee gemessen, wie Meteorologe Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte. Im Laufe des Tages werde dort die Schneedecke auf bis zu sieben Zentimeter anwachsen. „In den nächsten Tagen kommen weitere 15 Zentimeter dazu.“ Laut Hain drückt Tief „Peter“ von Norden sehr kalte und feuchte Luft gegen die Mittelgebirge. Die Schauer fielen oberhalb 800 Metern als Schnee und bleiben ab 800 Metern auch liegen. Die Temperaturen betrugen zwischen vier und acht Grad, auf dem Fichtelberg minus zwei Grad.

In Balderschwang in den Allgäuer Alpen fielen nach Angaben des DWD etwa 25 Zentimeter Schnee. Im Laufe des Montags sei auch in tieferen Lagen im nördlichen Franken und der nördlichen Oberpfalz mit Schnee zu rechnen. „In den Alpen soll es ab der Nacht zum Dienstag kräftig und anhaltend schneien – auch bis in die Täler“, sagte Christian Ehmann vom DWD.

Auch in mehreren Höhenlagen Hessens hat es am Morgen geschneit. Besonders betroffen sei die Sauerlandlinie mit Gießen, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom DWD in Offenbach. Bis zu vier Zentimeter seien rund um Gießen gefallen. Einige Bäume seien unter der Schneelast umgeknickt, sagte eine Polizeisprecherin. Am Autobahndreieck Reiskirchen habe es eine geschlossene Schneedecke gegeben. „Im April bleibt der Schnee aber nicht liegen. Der Boden ist ja auch nicht ausgekühlt“, sagte Meteorologe Hartmann.

Rund um Weilburg in Mittelhessen waren Straßen weiß. Aus dem Westerwald wurde eine teils geschlossene Schneedecke gemeldet. Einige Zentimeter waren auch in der Rhön und im Vogelsberg gefallen. „Die Autos und der Rasen sind weiß“, sagte ein Polizeisprecher in Fulda. „Es weihnachtet auf dem Bahnhofsvorplatz.“ Im Odenwald und dem Taunus blieb es dagegen grau und grün. Zu größeren Unfällen kam es zunächst nicht. „Viele haben aber schon auf Sommerreifen umgestellt“, mahnte der Polizeisprecher in Fulda.

Von RND/dpa

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