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Panorama Amazon-Gründer stellt Weltraum-Rakete vor
Nachrichten Panorama Amazon-Gründer stellt Weltraum-Rakete vor
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14:54 13.09.2016
Im April 2015 stellte Jeff Bezos die Rakete „New Shepard“ vor – nun hat der Amazon-Gründer Details über ein neues Weltraum-Projekt verraten. Quelle: Blue Origin/Amazon
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Cape Canaveral,


Die Sehnsucht nach dem Weltraum treibt Jeff Bezos schon länger um. Vor 16 Jahren gründete der Milliardär das Raumfahrtunternehmen „Blue Origin“. 2015 wurde es dann konkret: Die Rakete „New Shepard“ hob im April ab.

Drei weitere erfolgreiche Weltraum-Ausflüge später stellt Jeff Bezos die nächste Entwicklung vor: „New Glenn“. Dahinter verbirgt sich nicht nur eine neue Rakete – sondern die größte, aktive Rakete der Welt. 95 Meter hoch soll die größte Variante der Rakete sein. Entsprechend hoch sind auch die Ziele, die Amazon-Gründer Bezos mit ihr erreichen will: „New Glenn“, benannt nach dem ersten Amerikaner, der die Erde umrundete, soll nach Unternehmensangaben in der Lage sein, Missionen zu übernehmen, die über eine erdnahe Umlaufbahn hinausgehen.

Rakete soll noch vor 2020 starten

„Unsere Vision ist, dass Millionen Menschen im Weltall leben und arbeiten - und „New Glenn“ ist ein sehr wichtiger Schritt in diese Richtung“, erklärt Bezos und fügte an: „Es wird natürlich nicht der letzte sein.“

Konkret soll der Koloss unter anderem kommerzielle Satelliten und Astronauten ins All transportieren. Genau wie die „New Shepard“ soll auch die neue Rakete wiederverwendbar sein. Langfristig sollen so die Kosten für das Mega-Projekt gesenkt werden.

Starten soll „New Glenn“ vom Launch Complex 36 im Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida. Dort starteten in der Vergangenheit unter anderem „Mariner“- und „Pioneer“-Raumsonden der Nasa - unbemannte Missionen, die die Planeten Merkur, Venus, Mars und Jupiter erforschten.

Noch ist das alles nur Theorie. Doch bald soll sie konkret werden. „Wir planen, ‚New Glenn’ noch vor Ende dieses Jahrzehnts zu fliegen“, kündigt Jeff Bezos an.

Auch Tesla-Chef Elon Musk hat ein Raketen-Unternehmen. Das allerdings hat gerade erst für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, als am 1. September 2016 eine Trägerrakete vom Typ Falcon 9 auf der Startrampe explodierte. An Bord war ein israelischer Satellit, der für Facebook ins All geschossen werden sollte.

Von RND/zys

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