Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Australier halten trotz Analyse an MH370-Suchgebiet fest

Luftverkehr Australier halten trotz Analyse an MH370-Suchgebiet fest

Die Australier sind skeptisch, was die Strömungsanalysen Kieler Forscher da nahelegen. Nämlich dass das Wrack von MH370 ganz woanders liegen muss. Sie suchen weiter in dem von ihnen berechneten Gebiet.

Voriger Artikel
Acht Tote bei Brand in Paris - vermutlich Brandstiftung
Nächster Artikel
Streit um Belastungszeugen im NSU-Prozess

Kieler Meeresforscher des Geomar Helmhotz-Zentrum für Ozeanforschung haben den Weg des gefundenen Wrackteils, das vom Flug MH370 stammt, eingegrenzt. Demnach liegt das Absturzgebiet rund 3.500 Kilometer nördlicher als das derzeitige Suchgebiet. Australien sucht trotzdem weiter im Ursprungsgebiet.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Canberra. Bei der Suche nach der verschollenen Malaysia-Airlines-Boeing Flug MH370 halten die Australier trotz einer neuen Analyse aus Kiel an ihrem bisherigen Suchgebiet fest. Die Experten seien sicher, dass sie in der richtigen Region suchen.

Das teilte ein Sprecher der Transportsicherheitsbehörde am Mittwoch mit. Die Meeresforscher des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung vermuten das Wrack 3500 Kilometer weiter nördlich, wie sie am Dienstag in Kiel berichteten. Ausgehend von der auf La Réunion gefundenen Flügelklappe des Flugzeugs kamen sie nach einer Computeranalyse der Strömungen im Ozean zu ihrem Ergebnis.

MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur in Malaysia nach Peking mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abgewichen und spurlos verschwunden. Satellitensignale zeigten, dass die Maschine nach der Kursänderung stundenlang weiterflog.

"Unser Suchgebiet basiert auf Satellitenkommunikationsdaten mit dem Flugzeug und der Leistung der Maschine. Diese Daten sind monatelang erschöpfend von Experten analysiert worden", teilte die Behörde mit. "Wir verlassen uns nicht auf die Entdeckung von angeschwemmten Wrackteilen, um das Suchgebiet zu bestimmen."

Das Wrack wird seit Monaten in einem 120 000 Quadratkilometer großen Korridor rund 2000 Kilometer westlich von Perth an der australischen Westküste gesucht. Geomar hält es für wahrscheinlicher, dass die Maschine weiter nördlich, womöglich vor dem Küsten der indonesischen Inseln Sumatra und Java, abstürzte.

Nach dem Fund der Flügelklappe hätten Wissenschaftler die Strömungen im Indischen Ozean erneut unter die Lupe genommen, teilte die australische Behörde mit. Sie seien zu dem Schluss gekommen, dass ein Wrackteil aus dem Absturzgebiet durchaus in La Réunion angespült worden sein könnte.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr