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Panorama Bei Grün Hüftschwung: Drei Elvis-Ampeln in Friedberg geben Weg frei
Nachrichten Panorama Bei Grün Hüftschwung: Drei Elvis-Ampeln in Friedberg geben Weg frei
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17:15 06.12.2018
Er lebt – zumindest auf der Ampel im hessischen Friedberg. Quelle: Frank Rumpenhors/dpa
Friedberg

Der „King of Rock’n'Roll“ gibt in Friedberg den Weg frei: Seit dieser Woche zeigen gleich drei Fußgängerampeln in der hessischen Kreisstadt den Umriss von Elvis Presley. Passenderweise sind die Signalanlagen rund um den Elvis-Presley-Platz der Stadt zu finden.

Das rote Licht zeigt den 1977 gestorbenen Sänger stehend am Mikro. Das grüne Signal präsentiert den Fußgängern einen Elvis beim berühmten Hüftschwung. Wie die „Wetterauer Zeitung“ berichtete, musste die Polizei dem Vorhaben zustimmen. Die Entwürfe habe ein Grafiker gestaltet, gekostet habe die Umsetzung etwa 900 Euro, wie Friedbergs Erste Stadträtin Marion Götz (SPD) sagte. Ihr sei im Sommer die Idee gekommen, nachdem die „Wetterauer Zeitung“ bereits in einer Glosse die Elvis-Ampel thematisiert hatte. „Ich glaube, dass die Ampeln den Platz aufwerten und den vielen Elvis-Fans auch gut gefallen“, sagte die Kommunalpolitikerin.

Der „King“ als Straßenlotse

Presley (1935-1977) war von Oktober 1958 bis März 1960 als amerikanischer Soldat in Friedberg stationiert und lebte während dieser Zeit im benachbarten Bad Nauheim. In beiden Städten ist der „King“ daher ein großes Thema. Nicht nur ist ein „Elvis Presley-Verein“ in beiden Städten aktiv. In Bad Nauheim gibt es noch immer Pilgerstätten, wo Fans Kerzen, Blumen oder kleine Geschenke für ihr Idol ablegen. Auch ein „European Elvis Festival“ gibt es in der Stadt. Außerdem soll künftig eine Bronzestatue des Sängers eine Brücke in Bad Nauheim schmücken.

In den vergangenen Jahren erhielten Ampeln in etlichen Städten Symbole. In Trier beispielsweise kam Philosoph und Gesellschaftstheoretiker Karl Marx auf die Signallichter, in Mainz leuchten die Mainzelmännchen und in Frankfurt am Main blinken zwei schwul-lesbische Ampelpärchen als Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

Von RND/dpa

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