Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Bergungskräne drehen Schiffswrack im Jangtse

Unfälle Bergungskräne drehen Schiffswrack im Jangtse

Nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in Zentralchina mit voraussichtlich mehr als 440 Toten ist das Wrack mit Kränen gedreht und aufgerichtet worden. Das Touristenschiff "Stern des Orients" soll danach aus dem Wasser gehoben werden, um die Suche nach den Leichen zu erleichtern.

Voriger Artikel
Zweitägige Suche nach vermisster Inga im Wald beendet
Nächster Artikel
150 Tote nach Tankstellen-Explosion in Ghana

Ein Netz um das Wrack sollte verhindern, dass die Strömung die Leichen bei dem zweistündigen Drehmanöver wegtreibt. Foto: Yuan Zheng

Jianli. Das Schiff war am Montagabend mit 456 Menschen an Bord bei Jianli in der Provinz Hubei im Sturm gekentert. Nur 14 Menschen überlebten die schlimmste Schiffskatastrophe in China in fast sieben Jahrzehnten. Unter den Opfern waren meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour über den Jangtse waren.

Die Bergungsarbeiten an dem bislang kieloben in trübem, 15 Meter tiefem Wasser liegenden Schiffes waren seit Montag nur langsam vorangekommen. So waren bis Freitag erst 97 Leichen geborgen worden. Am Donnerstag kamen die Bergungstrupps zu dem Schluss, das vermutlich niemand mehr überlebt haben könnte und entschieden sich, das Schiff aufzurichten und zu heben.

Ein Netz um das Wrack sollte verhindern, dass die Strömung die Leichen bei dem zweistündigen Drehmanöver wegtreibt. "Der nächste Schritt ist, das Schiff zu heben und das Wasser ablaufen zu lassen", sagte Ma Xin, der Sprecher der Bergungskräfte. Danach sollen die Leichen aus dem Wrack geborgen und identifiziert werden.

Die Ermittlungen in die Ursache des Unglücks läuft. "Viele Fragen bleiben unbeantwortet", stellte das Staatsfernsehen fest. Der Kapitän, der wie der Chefingenieur überlebte, hatte von einem Tornado gesprochen, der das vierstöckige Schiff in Schieflage und "in ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht habe.

Wegen des schlechten Wetters hatten mindestens zwei andere Schiffe in der Gegend gestoppt und waren vor Anker gegangen, während der "Stern des Orients" trotz des Sturms weitergefahren war.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Belantis - Infos und Events
    Belantis - Infos und Events

    Belantis - das AbenteuerReich im Herzen Mitteldeutschlands. Hier gibt es Neuigkeiten und alle Infos zu den Events! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr