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Panorama Bobby Brown dementiert Prügelattacken auf Whitney Houston
Nachrichten Panorama Bobby Brown dementiert Prügelattacken auf Whitney Houston
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12:04 28.07.2018
Whitney Houston und ihre Tochter Bobbi Kristina Brown. Quelle: ap
Beverly Hills

R&B-Sänger Bobby Brown hat häusliche Gewalt in seiner Ehe mit Poplegende Whitney Houston bestritten und sich damit von einem früheren Geständnis distanziert. Dass er seine verstorbene Frau geschlagen habe, sei „komplett falsch“, sagte Brown am Freitag vor Reportern in Beverly Hills. Zugleich bedauerte der 49-jährige Musiker, einige schlechte Entscheidungen im Leben getroffen zu haben. Im Interview des Senders ABC im Jahr 2016 hatte das Gründungsmitglied der R&B-Gruppe noch zugegeben, Houston einmal geschlagen zu haben. Zugleich beteuerte Brown schon damals, er sei kein „gewalttätiger Mann“.

Anlass von Browns Auftritt war eine neue Miniserie namens „The Bobby Brown Story“ über sein Leben, die er im Rahmen eines Jahrestreffens des US-Verbands der TV-Kritiker im Beverly Hilton Hotel vorstellte.

Whitney Houston und ihre Tochter ertranken in der Badewanne

In jenem Hotel war Houston im Februar 2012 kurz vor der Verleihung der Grammy Awards tot in einer Badewanne aufgefunden worden. Die Behörden sprachen von einem Unfalltod durch Ertrinken, gaben aber zugleich an, dass auch ein Herzleiden und Kokainkonsum zu Houstons Ableben beigetragen hätten. Ihr Tod wies schockierende Parallelen zum Schicksal ihrer Tochter Bobbi Kristina auf, die im Juli 2015 im Alter von nur 22 Jahren starb, nachdem sie Monate zuvor ebenfalls mit dem Gesicht nach unten in einer Badewanne entdeckt worden war.

Bobbi Kristina war das einzige Kind von Houston und Brown. Vor dem Hintergrund seiner Pläne, zu Ehren seiner Tochter in Atlanta eine Unterkunft für Opfer häuslicher Gewalt aufzubauen, musste sich Bobby Brown Fragen über seine Beziehung zu seiner verstorbenen Ehefrau stellen. Der größte Irrtum über seine Person sei, dass „ich ein übler Kerl“ sei, sagte Brown.

Von RND/ap