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Brennender Feuerwerk-Verkaufsstand löst Panik aus

Explosionen Brennender Feuerwerk-Verkaufsstand löst Panik aus

Explosionen und Panik: Im polnischen Swinemünde auf der Ostseeinsel Usedom brennt ein Verkaufsstand für Feuerwerkskörper ab.

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Feuerwehrleute vor dem in Flammen stehenden Verkaufsstand für Feuerwerkskörper.

Quelle: Marcin Bielecki

Swinemünde. Auf der Ostseeinsel Usedom ist am Sonntag ein Verkaufsstand für Feuerwerkskörper nach mehreren Explosionen abgebrannt. Nach Auskunft der örtlichen Feuerwehr und Polizei wurden drei Menschen verletzt.

Die Feuerwehrleute in der polnischen Stadt Swinemünde (polnisch Świnoujście) nahe Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern) konnten nur im Liegen gegen den Brand ankämpfen, wie das Nachrichtenportal TVN24 in Videos dokumentierte.

In dem Verkaufsstand löste der Brand immer weitere Explosionen aus, die die Feuerwehrleute gefährdeten.

Eine Feuerwehrsprecherin wollte zwar keine genaueren Angaben zur Identität der Verletzten machen, betonte aber gegenüber TVN24, alle Verletzungen seien nur leicht. Der NDR meldete online unter Berufung auf Augenzeugen, unter den Verletzten sei auch ein Kind.

Das Feuer griff von dem Pyrotechnikstand so rasch auf benachbarte Verkaufsstände im Kreuzungsbereich der beiden Straßen Wojska Polskiego und Zamkowa über, dass die darin tätigen Menschen in Panik die Flucht ergriffen. Nach einer vorläufigen Bilanz vom Sonntagabend brannten insgesamt sieben Verkaufsstände nieder.

Der Besitzer eines der Stände klagte gegenüber TVN24: "Wir konnten nichts von unserem Stand retten, sondern mussten einfach weglaufen, weil lauter Verkaufsgegenstände, darunter auch verzierte Messer, durch die Luft flogen." Ein anderer Zeuge berichtete: "Wir dachten zuerst, eine Bombe sei explodiert." Die Polizei ermittelte am Sonntagabend nicht nur die Explosionsursache, sondern auch, woher die im Stand angebotenen Feuerwerksartikel stammten.

dpa

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