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Panorama „Christine Kaufmann hinterlässt eine große Lücke“
Nachrichten Panorama „Christine Kaufmann hinterlässt eine große Lücke“
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12:07 28.03.2017
Christine Kaufmann mit Tochter Allegra Curtis (Archivbild): Familie und Freunde veröffentlichten einen bewegenden Nachruf auf Facebook. Quelle: dpa / Facebook / Christine Kaufmann
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Berlin

Die Schauspielerin Christine Kaufmann starb in der Nacht zu Dienstag an einer schweren Krankheit – „im Kreise ihrer Familie“, wie auf Facebook mitteilte. Sie seien „tief erschüttert und voller Trauer“. Ihr Tod sei „völlig überraschend“ gekommen, „sie wurde mitten aus ihrer Arbeit und ihrer enormen Schaffenskraft gerissen“.

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Die Schauspielerin Christine Kaufmann ist tot (Archivbild von 2005). Sie starb in der Nacht zum Dienstag im Alter von 72 Jahren. Bilder aus ihrem Leben.

Bis zuletzt habe Christine Kaufmann „eine faszinierende innere und äußere Schönheit“ ausgestrahlt. „Wir werden Christine sehr vermissen“, schreiben Familie und Freunde auf Facebook. Sie sei „eine einzigartige und wundervolle Frau“ gewesen, „ein äußerst warmherziger Mensch mit einer alterslosen Lebenslust“.

„Sie wird immer in Erinnerung bleiben“

„Es war uns eine sehr große Ehre und Bereicherung, dass wir ihr begegnen durften“, schreiben Familie und Freunde. „Christine Kaufmann hinterlässt eine große Lücke in unserem Herzen.“

Auch Fans der Schauspielerin trauern. „Die ganzen letzten Tage waren meine Gedanken oft bei ihr und ihrer Familie“, schreibt eine Frau auf der Facebookseite von Christine Kaufmann. „Ich bin sehr betroffen und traurig.“ Eine andere Frau schreibt: „Das Einzige was mich etwas beruhigt, ist, dass sie keine lange Leidenszeit hatte.“ Jemand anderes meint: „Sie wird immer in meiner Erinnerung bleiben:“

„Ich stehe völlig unter Schock“

Ihre Familie hatte bis zuletzt gehofft, dass Christine Kaufmann wieder gesund wird – obwohl die Schauspielerin schwer erkrankt war. Tochter Allegra Curtis hatte der „Münchener Abendzeitung“ am Wochenende gesagt: „Ich stehe völlig unter Schock. Mit meiner Mami sieht es leider sehr schlecht aus. Wir können nur beten, dass sie es packt.“

Christine Kaufmanns Enkelin Dido Sargent ergänzte in der „Bild“-Zeitung: „Wir sprechen mit ihr. Ich bin sicher, sie spürt, dass wir da sind. Wir zeigen ihr, dass wir sie lieben. Zusammenhalten. Ihr beistehen. Egal, was ihr Körper und ihre Seele entscheiden zu tun.“ Die Familie versuche, angstfrei mit der Situation umzugehen. „Meine Großmutter hat immer ganz locker über den Tod gesprochen. Leben und Tod gehören zusammen. Niemand wird geschont. Aber wir hoffen alle, dass wir sie noch mal sprechen können.“

In der Nacht zu Dienstag starb Christine Kaufmann (mehr dazu lesen Sie hier).

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Von RND/wer

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