Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Circus Roncalli stellt Tiershows ein
Nachrichten Panorama Circus Roncalli stellt Tiershows ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:22 16.11.2017
Zirkusdirektor Bernhard Paul lässt künftig keine Tiere mehr in die Manege. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Im Circus Roncalli werden ab 2018 nur noch menschliche Artisten auftreten. Das teilte Direktor Bernhard Paul bei der Pressekonferenz zu den anstehenden Weihnachtsshows in Berlin mit. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, werden die Pferde des Zirkus dieses Jahr zum letzten Mal Teil des Programms sein.

„Wir machen das aus Liebe zu den Tieren“, sagte Paul. Der Abschied fiele den Schaustellern dennoch schwer. Mit der Entscheidung setzt der große Zirkus ein Zeichen. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre hält Roncalli keine Wildtiere wie Elefanten oder Löwen mehr. Statt dressierter Tiere wollen die Veranstalter künftig noch mehr Akrobatik zeigen.

Tierschützer fordern bundesweites Verbot

Tierschutzorganisationen wie Peta setzen sich in Deutschland seit Jahren für ein Tierverbot in Zirkussen ein. „Tiere im Zirkus müssen die meiste Zeit ihres Lebens auf dunklen LKWs, an Ketten fixiert oder in engen Käfigen und Gehegen verbringen“, heißt es auf der Webseite der Organisation.

In Deutschland haben sich mittlerweile rund 85 Kommunen für ein Wildtier-Verbot in der Manege ausgesprochen. In Städten wie Düsseldorf, Osnabrück und Erlangen dürfen Zirkusse mit Elefant, Giraffe und Co. nicht auftreten. Ein generelles Wildtier-Verbot kann jedoch nur der Bund verabschieden.

Von RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Erst sackte ein Teilstück einer Straße ab, dann das Auto hinterher. Nach einem Wasserrohrbruch in Berlin-Lichtenfelde standen mehrer Straßen unter Wasser. Das Absacken erklärte eine Stadtsprecherin damit, dass die Hauptstadt auf Sand gebaut sei.

16.11.2017

Der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte Asylbewerber Oury Jalloh soll mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet worden sein. Dies geht aus Ermittlungsakten hervor, die der ARD vorliegen. Die Staatsanwaltschaft will den Fall dennoch endgültig zu den Akten legen.

16.11.2017

Al Bano plant seinen Ruhestand. Der 74-Jährige wünscht sich noch ein Konzert, dann will er sich nur noch seinem Hobby als Winzer widmen. Berühmt wurde Al Bano mit seiner Ex-Frau Romina Power. Gemeinsam sangen sie den Itlao-Hit „Felicita“.

16.11.2017
Anzeige