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Panorama Das war der Mai 2017
Nachrichten Panorama Das war der Mai 2017
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17:00 22.12.2017
Jahresrückblick Mai 2017: Emmanuel Macron wird Frankreichs Präsident, in Manchester kam es zu einem verheerenden Anschlag, die Schadsoftware „Wanna Cry“ betrifft Hundertausende und Prinz Philip kündigt seinen Rückzug an. Quelle: dpa/RND-Montage

Prinz Philip zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück

Der Mai begann Neuigkeiten aus dem Buckingham-Palast: Queen Elizabeth II (91) erklärte vor ihren eigens einbestellten Angestellten, dass Prinz Philip (96) ab August keine öffentlichen Aufgaben mehr wahrnehmen werde. 22219 Solo-Termine, 5496 Reden und 785 Schirmherrschaften: Das ist die Bilanz von Prinz Philips öffentlichem Leben. Mit seinen flapsigen Sprüchen war der Mann an der Seite der Queen ein fester Bestandteil der royalen Welt in Großbritannien.

Mit Schirm, Charme und Melone: Prinz Philip verfolgt die Parade zu seinen Ehren.

 

 

Franzosen machen Macron zum Präsidenten

Ein Neuer für den Èlysée-Palast: Was noch vor wenigen Monaten unwahrscheinlich schien, ist wahr geworden: Emmanuel Macron ist neuer französischer Präsident. Der Platz vor dem Louvre versank im Jubelrausch. Macron gewinnt den zweiten Durchgang der französischen Präsidentenwahl mit 66,1 Prozent der Stimmen. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kommt auf 33,9 Prozent.

Die Franzosen haben Emmanuel Macron zu ihrem neuen Präsidenten gemacht. Die wichtigsten internationalen Reaktionen auf den Sieg sehen Sie in unserer Bildergalerie.

 

 

CDU feiert ihren Sieger Günther

Schleswig-Holstein wird zum Inselstaat: Die CDU hat in Schleswig-Holstein überraschend klar die Landtagswahlen gewonnen. Spitzenkandidat Daniel Günther setzte sich deutlich gegen Ministerpräsident Torsten Albig von der SPD durch. Grüne und FDP holten Rekordergebnisse, die AfD ist erstmals im Landtag. Ende Juni war der Coup dann perfekt: In dem Küstenland bildet sich die erste Jamaika-Koalition Deutschlands.

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig Holstein Quelle: dpa

 

 

Hunderttausende von Cyber-Attacke betroffen

Nichts ging mehr: Die weltweite Cyber-Attacke „Wanna Cry“ legt Hunderttausende Computer lahm. Darunter auch die Systeme der Deutschen Bahn. Das globale Ausmaß ist beispiellos. Mindestens 150 Ländern seien von der Schadsoftware infiziert worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol mit. „Es war im Grunde eine wahllose Attacke in der ganzen Welt“, sagte Europol-Direktor Rob Wainwright. Die Spurensuche nach den Urhebern der bisher größten verzeichneten Cyberattacke lief auf Hochtouren. IT-Experten fanden dabei Übereinstimmungen mit nordkoreanischen Hacker-Codes.

Die Schadsoftware „Wanna Cry“ legt Hundertausende Computer lahm. Quelle: dpa

 

 

CDU-Triumph, Kraft-Rücktritt, Linke raus

NRW wird schwarz-gelb: Nordrhein-Westfalens Bürger haben Mitte Mai einen neuen Landtag gewählt. Die CDU mit Spitzenkandidat Armin Laschet ist dabei der klare Wahlsieger. Für die SPD setzte es eine herbe Klatsche: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft trat daraufhin von ihren Parteiämtern zurück. Die Linke schafft es nicht in den Landtag. Und die FDP? Wird zum Königsmacher und geht mit der CDU in eine schwarz-gelbe Koalition. Bildstark, per Handschlag und Unterschrift, besiegelten die Parteichefs Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP) den Koalitionsvertrag.

Die Partei-Vorsitzenden Armin Laschet (CDU, rechts) und Christian Lindner (FDP) reichen sich nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags in Düsseldorf die Hände. Quelle: dpa

 

 

22 Tote nach Terroranschlag in Manchester

Tot während eines Konzertes: Während eines Auftritts der Sängerin Ariana Grande im britischen Manchester ist es Ende Mai zu einer Explosion mit mindestens 22 Toten gekommen, mindestens 59 weitere Menschen wurden verletzt – der Attentäter stirbt. Unter den Opfern sind auch Kinder. Großbritanniens Premierministerin spricht nach dem Anschlag von einem feigen Terrorangriff. Doch am Ende steht besonders eine Frage unbeantwortet im Raum: Wollte der Mörder ausdrücklich die Jüngsten treffen?

Bei einer Explosion am Rande eines Popkonzerts in Manchester gab es mindestens 22 Tote. In der für Zehntausende ausgelegten Halle war Ende Mai die US-Sängerin Ariana Grande aufgetreten.

Von fw/RND

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