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Panorama Feuerwehren warnen vor akuter Waldbrandgefahr
Nachrichten Panorama Feuerwehren warnen vor akuter Waldbrandgefahr
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17:38 04.07.2018
Nach einem Waldbrand in Sachsen-Anhalt brennen noch vereinzelte Feuer. Quelle: dpa
Hannover

Die Trockenheit in Deutschland macht nicht nur Landwirten zu schaffen. Auch die Feuerwehren sind bundesweit in erhöhter Alarmbereitschaft. In Sachsen-Anhalt ist in der Nacht zu Mittwoch der größte Waldbrand seit 18 Jahren ausgebrochen – 80 Hektar standen im Fläming in Flammen. Unter anderem kam es auch in Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Wald-, Feld-, und Böschungsbränden.

Vor allem für die östlichen Bundesländer und den Norden Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr ausgesprochen.

Mancherorts wurde bereits die Nutzung öffentlicher Grillplätze untersagt. Der dringend nötige Regen sei hier auch bis Mitte nächster Woche nicht in Sicht, sagte Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst. Donnerstag wird es mit bis zu 32 Grad besonders heiß.

Die Feuerwehr Düsseldorf erinnerte angesichts der Wetterverhältnisse an wichtige Brandschutzregeln im Freien:

• Feuer und Grillen im Wald: Grundsätzlich ist das Grillen und offenes Feuer im Wald strengstens verboten.

• Rauchen im Wald: Von März bis Oktober ist das Rauchen im Wald ebenfalls verboten. Bei der Fahrt durch den Wald oder am Waldrand gilt: Bloß keine Zigarettenasche aus dem Fenster werfen!

• Grillen: Grillen gehört im Sommer dazu. Um die Brandgefahr zu reduzieren, sollte der Grill auf festem, nichtbrennbarem Untergrund kippsicher stehen. Eine sichere Entfernung zu Waldflächen und Büschen ist wichtig. Bei starkem Wind ist höchste Vorsicht geboten.

• Parken: Der Katalysator eines Autos kann sehr heiß werden und trockenes Gras entzünden. Nur ausgewiesene Parkflächen benutzen!

• Gartenarbeit: Vorsicht ist auch beim Abflammen von Unkraut geboten - vor allem in der Nähe von Hecken und Buschwerk. Für den Notfall sollte Löschmittel bereitgehalten werden. Bei heißen Temperaturen am besten auf diese Arbeit verzichten.

• Glasflaschen: Glasflaschen sollten im Hochsommer nicht liegengelassen werden. Sie könnten als Brennglas wirken.

• Kinder: Kinder sollten ebenfalls über die erhöhte Waldbrandgefahr informiert werden.

• Notruf: Wenn es brennt, dann sofort die 112 rufen!

Von RND/dpa

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