Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Die Welt begrüßt das Jahr 2017
Nachrichten Panorama Die Welt begrüßt das Jahr 2017
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:12 31.12.2016
Feuerwerk in Sidney zum Jahreswechsel 2016/2017. Quelle: dpa
Anzeige
Sydney/Apia/Berlin

Das Jahr 2017 hat bereits begonnen - zumindest im Pazifik. Um 11.00 Uhr deutscher Zeit begrüßten als Allererste die Menschen auf Samoa und anderen pazifischen Inseln das neue Jahr. Die Bewohner des Inselstaats Samoa, 16.000 Kilometer von Deutschland entfernt, feiern erst seit 2012 so früh Neujahr. Die Regierung hatte einen Wechsel über die Datumsgrenze beschlossen – bis dahin lebten die Samoaner östlich der Datumsgrenze und damit 23 Stunden hinter Neuseeland.

Riesenfeuerwerk in Sydney: Die Organisatoren hatten das bislang größte Spektakel mir mehr als 100.000 Feuerwerkskörpern versprochen. Die Stadt lässt es sich umgerechnet rund 4,8 Millionen Euro kosten.

Eine Stunde später startete Neuseeland ins Jahr 2017. In der größten Stadt Auckland wurde ein Feuerwerk vom mehr als 300 Meter hohen Sky Tower abgeschossen, das sich wie ein bunt glitzernder Stern von der Spitze aus in den Nachthimmel ausbreitete.

Australien feiert

Bereits Stunden vor dem Jahreswechsel versammelten sich im Hafengelände der australischen Metropole Sydney Hunderttausende Menschen, um den besten Blick auf das Feuerwerksspektakel ab Mitternacht (14.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, MEZ) zu haben. Am Ufer rund um das Opernhaus wurden rund eine 1,5 Millionen Menschen erwartet. Die mehr als 100 000 Feuerwerkskörper, die in die Luft geschossen werden, haben einen Wert von umgerechnet rund 4,8 Millionen Euro. Die Organisatoren versprachen das größte Spektakel bislang.

Nach Sydney standen die nächsten großen Feiern um 16.00 Uhr MEZ in Tokio und anderen japanischen Städten an. Eine Stunde später sollte die chinesische Hauptstadt Peking und mit ihr das gesamte Riesenreich ins Jahr 2017 starten. Das mit mehr als 1,3 Milliarden Bewohnern bevölkerungsreichste Land der Erde hat nur eine einzige Zeitzone. Allerdings wird es in den großen Städten des Landes in diesem Jahr keine offiziellen Feiern zu Silvester geben. Die Polizei riet dazu, Menschenmengen zu meiden. Bei einer Massenpanik an der Uferpromenade von Shanghai waren kurz vor Mitternacht am Silvesterabend vor zwei Jahren 36 Menschen ums Leben gekommen.

Der 1. Januar ist zwar auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber erst gut einen Monat später. Diesmal wird das Jahr des Affen am 28. Januar durch das Jahr des Hahns abgelöst – und dann wird tagelang mit Feuerwerk gefeiert:

Thailand trauert

In Thailand sind in diesem Jahr Feuerwerke zur Begrüßung des neuen Jahres verboten worden, nachdem die Regierung wegen des Tods von König Bhumibol Adulyadej eine einjährige Trauerzeit ausgerufen hatte. Der König war im Oktober gestorben. Allerdings wird erwartet, dass Hunderttausende Menschen zusammen ein Neujahrslied anstimmen werden, das Bhumibol selbst komponiert hatte, gefolgt von der königlichen Hymne:

In Madrid wurde Silvester bereits am Freitagabend gefeiert - zumindest von mehreren Tausend Spaniern und Touristen an der Puerta del Sol. Sie feierten ausgelassen als die Turmuhr am Gebäude der Regionalregierung um Mitternacht zwölf Mal schlug. Die verfrühte Silvesterfeier hat einen ganz banalen Grund: Die Stadtverwaltung testet die Glocken immer einen Tag vor Silvester um sicherzugehen, dass sie dann am 31. Dezember richtig funktionieren.

Deutschland rüstet sich

In vielen deutschen Großstädten wurden die Silvesterfeiern von starken Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Nach den massiven sexuellen Übergriffen auf Frauen in der vergangenen Silvesternacht beispielsweise in Köln und dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin haben die Sicherheitsbehörden ein besonders wachsames Auge auf die Silvesterfeiern. In Köln sollen allein in der Innenstadt rund 1500 Polizeibeamte im Einsatz sein, die Polizei will bei Störungen konsequent einschreiten, rund um den Dom gibt es eine „böllerfreie Zone“. Deutschlands größte Silvesterfeier vor dem Brandenburger Tor in der Hauptstadt wurde zusätzlich mit Betonklötzen oder anderen Sperren gegen mögliche Angriffe mit Fahrzeugen gesichert.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige