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Panorama Das waren die kuriosesten Polizeieinsätze 2017
Nachrichten Panorama Das waren die kuriosesten Polizeieinsätze 2017
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16:57 29.12.2017
Ein Pony im Kofferraum, Wildschweine in der Sparkasse und eine Bombe aus Wurst hielten die Polizei auf Trab. Quelle: Polizei Brandenburg/dpa/Polizei Göttingen
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Hannover

In der allgemeinen Polizeimeldung sucht der Leser in der Regel vergeblich nach Anzeichen von Humor und Komik. Besteht der uniformierte Alltag doch häufig aus mittelschweren Blechschäden, Kleintieren auf Abwegen oder alkoholisierten Störobjekten. Hin und wieder jedoch, wenn Straftäter ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen oder ihnen eine besonders bescheuerte Ideen entspringt, erinnert die sachliche Polizeimitteilung an einen feinsinnigen Loriot-Sketch. Die kuriosen Meldungen aus dem Jahr 2017 dürften nicht nur den ermittelnden Beamten im Gedächtnis bleiben. Wir haben die skurrilesten 11 Fälle der vergangenen Monate aufgelistet.

Bombe aus Wurst

Ein zu Scherzen aufgelegter Unbekannter hat im Februar die Stadt Göttingen mit Bomben-Attrappen zum Narren gehalten. Für den Bau seiner kunstvollen Modelle bediente sich der Täter zuvor wohl an den örtlichen Fleischtheken und in den Gemüseabteilungen. Die Attrappen waren aus Wurst und Karotten zusammengebastelt. Auch die Kabel und ausgedruckte Zünder aus Papier durften nicht fehlen. Bei der kriminaltechnischen Untersuchung der Würstchen-Bomben stellte sich heraus, dass einige Exemplare bereits angeknabbert waren. Den vollständigen Artikel aus dem „Göttinger Tageblatt“ lesen Sie hier.

Diese Bomben-Attrappe schmeckte offenbar auch gut. Quelle: Polizei Göttingen

Wildschweine stürmen Sparkasse

Zwei ausgewachsene Wildschweine haben Ende Oktober die Innenstadt von Heide in Schleswig-Holstein gestürmt. Dabei liefen die aufgebrachten Tiere auch in eine Sparkassen-Filiale und verletzten mehrere Menschen. Feuerwehr und Polizei befreiten die Mitarbeiter über ein Fenster. Eines der Tiere wurde später von einem Jäger erschossen, das zweite entkam. Hier lesen Sie den Artikel der „Kieler Nachrichten“.

Jäger und Polizisten tragen das erlegte Wildschwein aus der Sparkasse in Heide. Quelle: dpa

Beamte begehen „Bankraub“

Ein mysteriöser „Bankraub“ sorgte Anfang Juni für Aufsehen in Lübeck. Dreiste Diebe hatten am Elbe-Lübeck-Kanal Bänke abmontiert. Schnell stellte sich heraus, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lauenburg der Übeltäter war. Die Bänke waren nämlich nicht genehmigt worden. Der Artikel der „Lübecker Nachrichten“ zum Nachlesen.

Hochzeit auf der A2

Eine besonders abenteuerlustige Hochzeitsgesellschaft hat im April die Autobahn 2 bei Hannover blockiert. Mit 13 Fahrzeugen haben die Feiernden hupend und jauchzend alle drei Fahrstreifen besetzt. Die Gäste stiegen aus ihren Autos, posierten mitten auf der Straße für Fotos und präsentierten Tanzeinlagen. Die Polizei nahm nach dem gefährlichen Stopp Ermittlungen auf. Die „Hannoverschen Allgemeine“ berichtete ausführlich über den Fall.

Aufgegabelt

Zu einer teuren Chaos-Fahrt ist im Oktober ein 28-Jähriger aufgebrochen. In Lübeck stieg der Betrunkene in einen 32-Tonnen-Stapler und ramponierte rund 40 Fahrzeuge auf einem Terminal am Skandinavienkai. Der entstandene Schaden für das Blechmassaker lag im Millionenbereich. Nur mit vereinten Kräften konnte die Polizei den Crash-König später festnehmen. Hier lesen Sie den Artikel der „Lübecker Nachrichten“.

Einen Schaden in Millionenhöhe hat ein 28-Jähriger in Lübeck angerichtet. Quelle: Holger Kröger

Frauen würgen sich wegen Andrea Berg

Die Musikgeschmäcker sind verschieden: Ein Streit zwischen zwei Frauen über einen Song von Schlager-Queen Andrea Berg in Thüringen endete im Januar mit einer handfesten Auseinandersetzung. Die Polizei stellte bei den Streitenden später hohe Alkoholwerte fest. Hier geht es zum Artikel der „Leipziger Volkszeitung“.

Seltene Fracht

Da steht ein Pony im Kofferraum: Im Januar entdeckte die Polizei bei einer Verkehrskontrolle im brandenburgischen Lieberose einen sehr ungewöhnlichen Mitfahrer in einem Corsa. Gut gesichert stand ein kleines Shetlandpony im Kofferraum eines Paares. Weil keine Straftat vorlag, durfte das ungewöhnliche Gespann nach der Kontrolle weiterfahren. Der Artikel der „Märkischen Allgemeinen“ zum Nachlesen.

+++ UPDATE 19.01.2016, 14:45 Uhr +++ Liebe Facebook-Nutzer, unser Beitrag hat für viel Diskussion und Nachfragen zum...

Gepostet von Polizei Brandenburg am Mittwoch, 18. Januar 2017

Wie kommt der Mann auf die Mauer?

Mitten in der Nacht wachte in Kiel ein Mann auf einer meterhohen Mauer auf. Er erinnerte sich weder daran, wie er an diesen ungewöhnlichen Ort kam, noch warum er triefend nass war. Die Einsatzkräfte einer anliegenden Feuerwache vernahmen die Rufe des 23-Jährigen und eilten ihm mit Drehleiter zu Hilfe. Wie der junge Mann auf die Mauer kam, ist bis heute nicht geklärt. Hier geht es zum Artikel der „Kieler Nachrichten“.

Ein Mann fand sich auf dieser Mauer eines Kieler Schrotthandels wieder. Ohne Oberbekleidung und ohne Erinnerung. Quelle: Ulf Dah

Ungewöhnlicher Geldtransport

Auffälliger geht’s nicht: Weil er offenbar nicht über ein geeignetes Transportmittel nachgedacht hatte, griff ein Dieb in Göttingen kurzerhand zum Bürostuhl. Auf diesem transportierte er einen zuvor gestohlenen Tresor durch die Stadt. Weil Bürostühle nicht alle Tage lang schwer beladen nachts auf der Straße herumgerollt werden, riefen aufmerksame Anwohner die Polizei. Das „Göttinger Tageblatt“ berichtete über den Fall.

Der KFC-Mann

Weil ein Mann sich ganze sieben Stunden lang nicht bewegte, schickte die Polizei Hannover im Mai ein Sondereinsatzkommando vor ein Fast-Food-Restaurant im Norden der Stadt. Die Beamten sicherten den Umkreis des Mannes zunächst mit Absperrband. Später gelang es den Einsatzkräften den Mann festzunehmen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Den vollständigen Artikel der „Hannoverschen Allgemeinen“ lesen Sie hier.

Ein Mann steht sieben Stunden lang vor KFC Quelle: Dillenberg

Kiffender Container

Um einen Joint zu rauchen, haben sich drei Jugendliche aus Peine an einen ungewöhnlichen Ort zurückgezogen. Auf einem Supermarkt-Platz krochen die Kids in einen Altpapiercontainer. Nachbarn hatten zuvor die Stimmen der drei vernommen, konnten sie aber nicht finden. Die Polizei fischte die Heranwachsenden später aus dem Container.

Von RND/mkrl

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