Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Diese Damen wollen „Miss Germany“ werden
Nachrichten Panorama Diese Damen wollen „Miss Germany“ werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:09 29.01.2017
Immer schön lächeln: Bei der Wahl zur „Miss Germany“ dürfen sich die Kandidatinnen keinen Fehler erlauben. Quelle: dpa
Anzeige
Rust

Zu Bikini oder Badeanzug werden Stöckelschuhe getragen, die Frisur und das Lächeln sitzen. Für die Fotografen müssen die jungen Frauen eine gute Figur machen. Doch der Gang über den Laufsteg ist ungewohnt und wird deshalb geübt – immer und immer wieder. 21 junge Frauen aus ganz Deutschland wollen „Miss Germany“ werden. Am Wochenende kamen sie zu einem ersten Treffen zusammen, am Dienstag fliegen sie auf die spanische Insel Fuerteventura in ein zehntägiges Trainingscamp.

Am 18. Februar fällt die Entscheidung im Europa-Park

Die ersten Fotos der diesjährigen „Miss Germany“-Wahl werden an einem Swimmingpool im Europa-Park in Rust bei Freiburg gemacht. Hier kommen die 21 Teilnehmerinnen erstmals zusammen. Sie haben in den Bundesländern Wahlen gewonnen und sich so fürs Finale qualifiziert. Gewählt wird die neue „Miss Germany“ dann am 18. Februar in Rust. Der Siegerin winken – neben der einjährigen Amtszeit als Schönheitskönigin – ein Auto, Kleider und Reisen.

Zur Galerie
21 junge Frauen treten zur Miss-Germany-Wahl an.

Das Schaulaufen der Schönen geht seit genau 90 Jahren über die Bühne, 1927 wurde erstmals gewählt. „Miss Germany“ ist damit nach Angaben der Veranstalter der traditionsreichste und bedeutendste Schönheitswettbewerb der Republik. Und die „älteste aller Casting-Shows“, sagt Organisator Max Klemmer (20). Veranstaltet werden die Wahlen von einem Familienunternehmen mit Sitz in Oldenburg. Max Klemmer ist die dritte Generation.

„Früher war der Schönheitswettbewerb für die Frauen der erste Schritt in die Öffentlichkeit, der Gang in eine neue und unbekannte Welt“, erinnert sich Horst Klemmer (80), der Seniorchef. Das hat sich geändert: „Die Damen von heute wissen sich zu präsentieren.“ Sie machen Selfies, posten Fotos und Videos von sich, zeigen sich im Internet und machen sich öffentlich. Zudem haben Casting- und Topmodel-Shows im Fernsehen die Schönheitswettbewerbe in den vergangenen Jahren wieder populär gemacht. Steigende Teilnehmerzahlen und ein wachsendes Medieninteresse sind die Folge.

Disziplin, Ausstrahlung und gute Manieren

Doch wie im Fernsehen oder im Internet ist es hier nicht, sagt Chef-Choreograph Jens Dolecki. Es brauche Disziplin, Ausstrahlung, gute Manieren und den Mut, sich auch live einem großen Publikum zu stellen. Zudem die Fähigkeit, sich einzufügen. „Zickenkrieg“, wie im Fernsehen, sei nicht gerngesehen.

Die Teilnehmerinnen der Schönheitswahl kommen aus ganz Deutschland. Schülerinnen sind ebenso dabei wie Studentinnen, Auszubildende, Bürokauffrauen, eine Friseurmeisterin und eine angehende Ärztin. Die Jüngste ist 17, die Älteste 28 Jahre alt. Präsentieren müssen sie sich bei der Wahl im Abendkleid, später in Bikini oder Badeanzug. Eine Jury entscheidet schließlich, wer die Schönste ist.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Fall der ermordeten Joggerin Carolin jagt die Polizei einen Serienmörder – bislang fehlt aber eine heiße Spur. Die Beamten vermuten, dass der Täter aus der Speditionsbranche kommt.

29.01.2017

In Kalifornien durfte eine Schülerin während des Unterrichts nicht zur Toilette gehen, stattdessen musste sie in einen Eimer pinkeln: Ein Gericht hat ihr deshalb jetzt 1,25 Millionen Dollar Schmerzensgeld zugesprochen.

28.01.2017

Was für andere Menschen eine Mutprobe ist, ist für Folke Dammann ein leckerer Snack: Der Mann aus Schleswig-Holstein verkauft Mehlwürmer, Grillen und andere Insekten zum Essen. Ein Interview über Geschmack, Rezepte und das Dschungelcamp.

28.01.2017
Anzeige