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Panorama Dreh ohne Double
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17:02 14.08.2017
Verletzte sich jetzt bei einem missglückten Stunt: Tom Cruise. Quelle: dpa
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New York

Die meisten Schauspieler lassen sich bei Stunts doubeln. Zu groß die Angst, sie könnten sich verletzen oder unschöne blaue Flecken holen. Vielleicht fehlt vielen – verständlicherweise – auch einfach der Mut oder schlicht die Fitness. Es gibt aber auch welche, die möglichst alles selber mimen wollen. Tom Cruise gehört dazu. Sein jüngster Stunt ging allerdings schief. Der 55-Jährige hat sich Videoaufnahmen zufolge bei Dreharbeiten für den neuen Spionagethriller „Mission: Impossible 6“ verletzt. Der „Hollywood Reporter“ berichtete von dem missglückten Stunt, der sich nur Stunden zuvor am Set in London zugetragen haben soll. Bald darauf wurde auf YouTube ein Video veröffentlicht. Es zeigt Cruise, wie er einen Sprung von einem Gebäude zu einem anderen macht und dabei sein Ziel verfehlt.

Ob er sich Knochen brach oder eine innere Verletzung davontrug, war zunächst nicht bekannt. Cruise, der während des Sprungs angeseilt war, zieht sich in dem Video selbst an der zunächst verfehlten Mauer hoch, hat aber danach beim Gehen erhebliche Schwierigkeiten und wird schließlich von Mitgliedern seines Teams versorgt. Sein Agent reagierte nach Angaben des Branchenblattes vorerst nicht auf Anfragen. Cruise hat in der Vergangenheit häufig die Stunts der von ihm gespielten Actionhelden selbst ausgeführt, beispielsweise bei Sprüngen, als Flugzeugpilot, auf dem Motorrad oder am Steuerrad bei gefährlichen Straßenrennen.

Schon Jean Paul Belmondo rühmte sich damit, die Stunts zu seinen Actionfilmen und Komödien selbst zu machen, jahrelang turnte der Profi über die Dächer von Paris. Auch Schimanski-Darsteller Götz George zog es vor, sich ohne Sicherheitsweste durch den Ruhrpott zu schlagen.

Silvester Stallone als Boxer mit Herz in einem der „Rocky“-Filme Quelle: dpa

Zu Unfällen kommt es immer wieder. In „Rocky 4“ kämpft beispielsweise der „Italian Stallion“ gegen die russische Kampfmaschine Ivan Drago, alias Dolph Lundgren. Während einer Box-Szene verpasste der blonde Hüne Silvester Stallone einen derart heftigen Hieb gegen die Brust, dass das Herz anschwoll und der Blutdruck in die Höhe schoss. Stallone wurde zur Behandlung mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Weniger lebensbedrohlich dafür sicherlich schmerzhaft, war die Erfahrung, die Brad Pitt machen musste. Und welch Ironie – als der Schauspieler in „Troja“ den Achilles verkörperte, riss er sich ausgerechnet seine Achillessehne. Charlize Theron hatte sehr viel Glück, dass sie nach einem Stunt überhaupt noch laufen konnte. Während des Drehs zu ihrem Actionfilm „Aeon Flux“ landete die Schauspielerin bei einem Überschlag unglücklich auf ihrem Nacken. Diagnose: Bandscheibenvorfall und einige geschädigte Nerven. Acht Wochen musste sie pausieren. Auch Halle Berry hat im Laufe ihrer Karriere diverse Blessuren zugezogen. In „Gothica“ hat sie sich den Arm gebrochen und in „Catwoman“ wurde sie während eines Stunts von einer Lampe auf den Kopf getroffen.

Jackie Chan bei einem Stunt. Quelle: dpa

Jackie Chan ist ein besonders Hartgesottener unter den Mutigen. Seine Stunts sind legendär. Der mittlerweile 63-Jährige formte früh seine eigene Stunt-Truppe, die bis heute bei jedem seiner Filme mitwirkt. Die Mitglieder der Gruppe kennen das gegenseitige Timing perfekt, beherrschen eine eigene Kommunikation durch kurze Ausrufe. Chan hat die Arbeitsweise in mehreren Dokumentationen demonstriert. Der Preis für die gefährliche Arbeit: Chan hat zahlreiche Knochenbrühe hinter sich. In einem Interview verriet er, dass er ständig Scherzmittel bei sich trage. In seiner Schulter steckten noch Schrauben, auf dem rechten Ohr sei er taub, der Rücken schmerze, ebenso der Knöchel – längere Laufstrecken seien tabu.

Die Verletzungsgefahr wird mit zunehmendem Alter größer. Das kennt auch Arnold Schwarzenegger: „Ich verletze mich oft. Bei dem Zeug, das ich mache, bei jedem Film, gibt es Unfälle. Etwas stößt mir immer zu“, gestand er in einem Interview. Ans Aufhören denkt der 70-Jährige dennoch nicht.

Von hma/RND

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