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Fluckzeugwrack in Indonesien gesichtet

Luftverkehr Fluckzeugwrack in Indonesien gesichtet

Auf der Suche nach einer in Indonesien verschwunden Turboprop-Maschine mit 54 Menschen an Bord haben Suchtrupps zwar aus der Luft Wrackteile gesichtet. Bergungsmannschaften konnten die mögliche Unglücksstelle am Montag aber zunächst nicht erreichen.

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Die indonesischen Ermittler haben aus der Luft Wrackteile gesichtet. Foto: Mast Irham

Jakarta. Aus dem Flugzeug seien Rauchsäulen aufgestiegen, sagte der Chef des Nationalen Such- und Rettungsdienstes, Bambang Sulistyo, der Nachrichtenagentur dpa. "Wir sind 98 Prozent sicher, dass es sich um die Absturzstelle handelt. Die Aussichten, Überlebende zu finden, sind gering", meinte er.

Schlechtes Wetter behinderte Bergungsspezialisten beim Vorankommen. Die Suche wurde am Abend (Ortszeit) eingestellt und sollte am Dienstag fortgesetzt werden. Auf den Fotos des Such-und Rettungsdienstes waren kleine Trümmerteile in einem Wald zu sehen.

Angehörige warteten am Abflughafen in Jayapura vergeblich auf Neuigkeiten. An Bord waren vier Postangestellte mit 6,5 Milliarden Rupien Bargeld (422 000 Euro). Es sollte an Bedürftige in der Region des Zielflughafens verteilt werden, sagte ein Sprecher der Post.

Anwohner hätten in dem unwegsamen Gelände nördlich des Zielflughafens Oksibil den Fund von zwei Metallteilen gemeldet, sagte ein Militärsprecher vor Ort. "Es könnte sich um Flugzeugtüren handeln", sagte er dem Fernsehsender TVOne. Ob die Teile tatsächlich zu der Maschine vom Typ ATR42 gehörten, konnte er nicht sagen.

Unklar blieb auch, was genau mit der Maschine passiert war. Die Luftaufsicht meldete keinen Notruf der Piloten. Das Flugzeug der Regionalfluglinie Trigana Air war am Sonntagmittag in Jayapura gestartet. Der Flug nach Oksibil hätte nur 55 Minuten dauern sollen. Dort kam die Maschine aber nie an.

dpa

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