Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Großvater und Enkel geben Handgranate in Lokal ab
Nachrichten Panorama Großvater und Enkel geben Handgranate in Lokal ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:46 14.05.2018
Im Notfall sollte man sich an die Polizei wenden. Eine Handgranate im Ausflugslokal abzugeben – davon rät die Polizei dringend ab. Quelle: dpa
Feldberg

Ein Großvater hat mit seinen Enkeln eine funktionsfähige Handgranate in einem Ausflugslokal im Hochschwarzwald abgegeben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte eines der beiden Kinder den Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg am Freitag in einem Waldstück nahe des Feldbergs gefunden. Nachdem der Großvater die sogenannte Einhandgranate abgegeben hatte und mit den Kindern weitergegangen war, verständigten die Wirtsleute die Polizei. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes holten die Granate ab.

Er habe es nur gut gemeint

„Zwar ist alles gut gegangen, aber es ist natürlich fragwürdig, eine Granate in einem Lokal abzugeben“, sagte ein Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Sprengkörper sollten an der Fundstelle bleiben und die Polizei müsse sofort verständigt werden. Der Senior muss trotz des leichtsinnigen Umgangs mit der Granate keine rechtlichen Schritte fürchten. Er habe es ja nur gut gemeint, hieß es bei der Polizei.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Dezember des vergangenen Jahres soll der Flüchtling Abdul D. seine 15-jährige Ex-Freundin Mia erstochen haben. Jetzt gibt es weitere Details zu der Tat im rheinland-pfälzischen Kandel.

14.05.2018

Während im Norden Deutschlands noch die Folgen der Unwetter am Sonntag beseitigt werden, drohen schon neue Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch für Montag vor ungemütlichem Wetter – allerdings nicht in ganz Deutschland.

14.05.2018

Tierisches Chaos im Berufsverkehr: Autofahrer mussten am Montagmorgen auf der A3 bei Leverkusen einige Geduld mitbringen. Die Autobahn war gesperrt worden. Der Grund: Fünf Wasserbüffel.

14.05.2018