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Panorama HSV-Investor stirbt bei Raubüberfall
Nachrichten Panorama HSV-Investor stirbt bei Raubüberfall
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15:53 12.09.2016
Der 79-jährige Unternehmer und seine 73-jährige Frau wurden in ihrem Haus überfallen und niedergeschlagen. Der Mann starb. Quelle: Polizei Stade
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Stade

Ein bekannter Investor des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist an den Folgen eines Raubüberfalls in Stade (Niedersachsen) gestorben. Wie die Polizei am Montag bestätigte, handelt es sich um den Unternehmer Ernst Burmeister, dessen Firma Früchte aus dem Ausland nach Hamburg importiert.

Der Fußball-Bundesligist teilte am Montag mit, der Verein stehe in engem Kontakt mit der Familie. Das von den Söhnen geführte Familien-Unternehmen aus der Obst- und Gemüse-Branche soll nach Medienberichten Anteile am Hamburger SV in Höhe von rund vier Millionen Euro erworben haben.

Opfer stirbt an den Folgen des Überfalls

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten am Freitagabend zwei maskierte Täter den 79-jährigen Unternehmer und dessen 73-jährige Ehefrau in ihrem Einfamilienhaus angegriffen und verletzt. „Der Mann ist an den Folgen dieses Überfalls gestorben“, sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Ob die Täter Waffen hatten, wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Unbekannten flüchteten mit mehreren Tausend Euro Bargeld und Schmuck. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen Raubmordes.

Räuber klingelten an der Haustür

Die Täter hatten an der Haustür des Ehepaares geklingelt. Als die 73-Jährige öffnete, wurde sie angegriffen und “brutal niedergeschlagen“, wie die Polizei mitteilte. Ein Maskierter hielt die Frau unter Kontrolle, während der andere Täter den 79-Jährigen überwältigte und dabei verletzte.

Der Mann wurde im Haus vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo er am Sonntag starb. Die Frau erlitt Verletzungen und einen schweren Schock. Sie kam ins Krankenhaus.

Am Montag begann die Polizei mit der Spurensicherung. Quelle: Polizei Stade

Die Täter flüchteten zunächst zu Fuß. Nach ersten Erkenntnissen wartete ein Komplize mit einem Fahrzeug in einer Nebenstraße. Mit hoher Geschwindigkeit seien sie davongefahren. Dann habe sich ihre Spur verloren, erklärte die Polizei.

Am Montag begannen die Ermittler mit der Spurensicherung am Tatort. „Wir sind noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Bohmbach. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Eine Nachbarin sagte der „Bild“-Zeitung: „Keiner hat etwas mitbekommen.“

Von dpa/RND/wer

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