Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
"Hermine" verdirbt Millionen Amerikanern den Sommerausklang

Wetter "Hermine" verdirbt Millionen Amerikanern den Sommerausklang

Orkanartige Böen und lebensgefährliche Wellen: Der Sturm "Hermine" zieht an der Atlantikküste der USA entlang. Für Millionen Amerikaner fallen Ausflüge an den Strand ins Wasser.

Voriger Artikel
Spätsommerliches Wetter kehrt zurück
Nächster Artikel
Touristenboot bei Sturm in Antalya gesunken

Eine in Folge von "Hermine" überspülte Straße ist von der Polizei gesperrt worden.

Quelle: Levy County Sherrif's Office

New York/Miami. Langsam, aber mit zerstörerischer Gewalt hat der Sturm "Hermine" am Wochenende seinen Weg an der Atlantikküste der USA von Florida hoch  in Richtung Norden fortgesetzt.

Das Hurrikan-Zentrum der USA sprach am Sonntag Warnungen aus für die Chesapeake Bucht östlich von Washington, die darüber gelegene Delaware Bucht sowie die Inseln Martha's Vineyard und Nantucket im Bundesstaat Massachusetts.

New Jersey hatte schon im Voraus den Notstand für seine Küstengebiete erklärt, New York schloss sämtliche Strände. Bis zum Sonntag gab es Medienberichten zufolge zwei Todesopfer. Demnach wurde am Samstag in North Carolina ein Sattelschlepper auf einer Brücke von einer Windböe erfasst und stürzte um, der Fahrer starb. Zuvor war in Florida ein Obdachloser in seinem Zelt von einem umstürzenden Baum erschlagen worden.

Die Millionenmetropole New York, die Badeorte auf Long Island und die Neuenglandstaaten im Norden könnten noch bis Mitte der Woche von "Hermine" geplagt werden. Meteorologen erwarten, dass der Sturm wieder an Stärke zulegen könnte, wenn er am Sonntag über den Golfstrom und somit über sehr warmes Wasser zieht. Zum Glück soll "Hermine" kein zweites Mal auf Land treffen.

Vielen verdarb der Sturm mit seinem Starkregen, Wellen bis zu zwei Metern Höhe, Windböen bis zu 100 Stundenkilometern und Überschwemmungen das lange Wochenende. Mit dem Feiertag Labor Day (Tag der Arbeit) am Montag endet in den USA offiziell der Sommer, Schulen und Universitäten starten nach fast dreimonatiger Pause.

"Hermine" zwang Millionen Amerikaner in Atlantik-Nähe, ihre Pläne für einen Ausflug an den Strand, eine Bootstour oder das traditionelle Grillen zu streichen. Bewohner von Florida litten besonders unter den weitreichenden Stromausfällen. Bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius mussten viele auf die gewohnte Klimaanlage verzichten.

In der Nacht zum Freitag war der Sturm als Hurrikan der niedrigsten Kategorie über Florida hinweggezogen und hatte vor allem im Nordwesten des Staates bei Tallahassee teils erhebliche Schäden angerichtet. Danach pflügte sich "Hermine" als Tropensturm durch Georgia in den Atlantik und peinigte dann die Küstenbewohner in South und North Carolina.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Belantis - Infos und Events
    Belantis - Infos und Events

    Belantis - das AbenteuerReich im Herzen Mitteldeutschlands. Hier gibt es Neuigkeiten und alle Infos zu den Events! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr