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Panorama Hier müssen Sie an Weihnachten mit Stau rechnen
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11:14 22.12.2017
Über die Weihnachtsfeiertage herrscht vor allem auf Autobahnen und in beliebten Urlaubsgebieten erhöhte Staugefahr.   Quelle: dpa
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Deutschland

 Bevor die Weihnachtsfeier los gehen kann, muss oft erstmal eine lange Anreise hinter sich gebracht werden. Für die meisten Autofahrer endet das in diesem Jahr wieder in einer Geduldsprobe. Die Autoklubs ADAC und Auto Club Europa (ACE) warnen vor Staus und Verkehrschaos auf den Fernstrecken bis hinein in die Innenstädte. Der Grund liegt auf der Hand: Am Freitag beginnen in fast allen Bundesländern die Weihnachtsferien. Dadurch treffen Urlaubsfahrer auf die Heimkehrer, in den Metropolen herrscht zusätzlich der übliche Berufsverkehr.

758 Kilometer Baustelle

Das Bundesamt für Straßenwesen hat etwa 280 Baustellen zur Weihnachtszeit auf deutschen Autobahnen gezählt – mit einer Gesamtlänge von 758 Kilometern. Der europäische Autoklub ACE sagt vor allem für Freitag, 22. Dezember, und Sonnabend, 23. Dezember, ein sehr hohes Verkehrsaufkommen für alle Ballungsräume und Fernstraßen voraus – am Sonnabend steigt laut ACE die Staugefahr vor allem in Skigebieten. An den Feiertagen selbst wird es wieder ruhiger auf den Straßen, ab Dienstag, 26. Dezember, am späten Nachmittag sorgt der Rückreiseverkehr wieder für vollere Straßen.

Besondere Staugefahr auf A7, A2 und in Großstädten

Voraussichtlich staut es sich vor allem in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München, sowie auf etlichen Autobahnen durch ganz Deutschland. Der ADAC rechnet unter anderem mit großen Verkehrsbehinderungen auf der A2 von Dortmund nach Berlin, der A7 von Hamburg nach Füssen/Reutte sowie auf der A3 von Köln nach Passau, jeweils in beiden Richtungen.

Volle Bahnen und Flugzeuge

Aber nicht nur Autofahrer sind vom vorweihnachtlichen Verkehrschaos betroffen, auch Fluggäste und Bahnreisende kommen oft nicht ganz stressfrei ans Ziel. Viele Züge sind bereits überbucht, am Freitag und Sonnabend gibt es beispielsweise von frühs bis nachmittags keine Sitzplätze mehr auf den Verbindungen von Berlin nach Hannover, Köln und Düsseldorf sowie nach Leipzig, Nürnberg und München. Außerdem hat die Deutsche Bahn „baubedingte Fahrplanänderungen“ auf mehreren Strecken angekündigt. Beispielsweise werden sich Züge zwischen Hannover und Dortmund nach den Feiertagen wegen einer Vollsperrung um bis zu 70 Minuten verspäten. In der Luft fallen durch die Pleite von Air Berlin Sitze für täglich 60.000 Passagiere weg, entsprechend voll sind die Flugzeuge und teuer die jetzt noch buchbaren Inlandsflüge.

Von RND/lf

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