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Panorama Iran: 45 Tote bei Zugunglück – erste Festnahmen
Nachrichten Panorama Iran: 45 Tote bei Zugunglück – erste Festnahmen
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18:47 26.11.2016
Der Zug brannte nach dem schweren Zusammenstoß nahezu komplett aus. Etliche der ums Leben gekommenen Passagiere konnten daher bislang nicht identifiziert werden. Quelle: afp
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Semnan

Wegen der schweren Verbrennungen sei die Identifizierung einiger Passagiere auch einen Tag nach dem Unglück noch nicht möglich, hieß es in einer Presseerklärung des iranischen Roten Halbmonds am Samstag. Deswegen müssten DNA-Tests durchgeführt werden.

Drei Angestellte der iranischen Bahngesellschaft sind zwischenzeitlich festgenommen worden. Es handele sich um zwei Mitarbeiter des Kontrollzentrums für den Bahnverkehr in der nordiranischen Stadt Scharhud, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Irna am Samstag den Generalstaatsanwalt der Provinz Semnan, Heidar Asiabi. Bei dem dritten Beschuldigten handele es sich um den Teamleiter, der zum Unglückszeitpunkt im Dienst gewesen sei.

Angehörige der Opfer sollen entschädigt werden

Zwischen den Städten Semnan und Damghan war am Freitag ein Zug auf einen stehenden Zug aufgefahren. Mehrere Waggons gerieten in Brand.

Bereits am Freitag hatte der Leiter der iranischen Bahngesellschaft, Mohsen Poor-Seyed Aghaie, erklärt, das Unglück sei wohl durch menschliches Versagen verursacht worden. Der iranische Staatschef Hassan Ruhani hatte eine sofortige Untersuchung der Unglücksursache und Ermittlungen gegen mögliche Verantwortliche gefordert. So eine „bittere Tragödie“ dürfe nicht passieren und die Ursache solle schnellstens geklärt werden. Zunächst solle den Familien der Opfer eine Entschädigung seitens der Bahnorganisation gezahlt werden.

Von RND/dpa/afp

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