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Panorama Israelin wird nach Anschlag in Berlin vermisst
Nachrichten Panorama Israelin wird nach Anschlag in Berlin vermisst
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21:49 20.12.2016
Kerzen zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Berlin. Quelle: dpa
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Jerusalem/Berlin

Nach dem Anschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt wird eine Israelin vermisst. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung in Jerusalem, man fürchte um ihr Leben. Nach Angaben eines israelischen Repräsentanten handelt es sich um die Ehefrau eines israelischen Staatsbürgers, der bei der Attacke am Montagabend verletzt wurde.

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Mit dem Lastwagen fuhr Amri mitten durch den Weihnachtsmarkt.

Liora Givon, Leiterin der israelischen Konsularabteilung in Berlin, besuchte den Verletzten nach Angaben des Jerusalemer Außenministeriums im Krankenhaus. Er sei schwer verletzt und mehrmals operiert worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, berichtete das israelische Fernsehen am Dienstag.

De Maizière: Identifizierung der Toten ist kompliziert

Der etwa 60-jährige Mann habe am Montagabend gemeinsam mit seiner Frau den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche besucht, als ein Lastwagen vorsätzlich in die Besuchermenge gesteuert wurde, meldete der Sender. Mindestens zwölf Menschen wurden bei dem Anschlag getötet und rund 50 verletzt.

Die Identifizierung der Toten sei zum Teil sehr kompliziert, bis Dienstagnachmittag seien lediglich 6 von ihnen identifiziert worden, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag in einer ZDF-„Spezial“-Sendung. Deshalb sei noch unklar, ob und wie viele Ausländer unter den Toten seien.

Berlin ist ein beliebtes Reiseziel für Israelis. Tausende von israelischen Staatsbürgern leben in der deutschen Hauptstadt.

Anschlag in Berlin: Die Entwicklungen im Newsblog

Ein Lastwagen ist am Montagabend in einen Weihnachtsmarkt in Berlin gerast. Mindestens zwölf Menschen sind ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Fahrer wurde festgenommen. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Verfolgen Sie die weiteren Entwicklungen in unserem Newsblog.

Von dpa/RND

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