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Panorama Kälteschock nach Ostern
Nachrichten Panorama Kälteschock nach Ostern
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13:46 16.04.2017
Manche Pflanzen sollte man in den kommenden Tagen wieder ins warme Haus holen. Quelle: dpa
Offenbach

Der Winter hat schon zu Ostern angeklopft, nach dem Feiertagen bäumt er sich noch einmal richtig auf. An manchen Wetterstationen könnte der Mittwoch der kälteste 19. April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst. Winterjacken werden von Dienstag an noch einmal gebraucht. „Bis zum Wochenende erwarten wir aber wieder überall zweistellig Maxima, am Oberrhein darf man schon wieder mit 15 Grad kalkulieren.“

Tief „Otto“ bescherte den Kindern im Nordosten Deutschlands schon am Ostersonntag mancherorts eine Eiersuche zwischen Schneeflocken. Die Niederschläge, die Tief „Peter“ in Gepäck hat, bringen am Ostermontag den nördlichen Mittelgebirgen oberhalb von 600 bis 800 Metern Schnee. In den Alpen liegt die Schneefallgrenze bei 1000 Metern.

Örtlich mit Frost und Minusgraden

Hoch „Pia“ vor Frankreich und Hoch „Querida“ bei Grönland vereinen sich zu einem ausgedehnten Hoch vom Ostatlantik bis Westrussland. „Dadurch dreht die Strömung auf Nordost und es wird für Mitte April lausig kalt“, erklärt Hartmann. Am Mittwoch werden nicht einmal entlang des sonnenverwöhnten Rheins zehn Grad erreicht.

Bis einschließlich Freitagmorgen muss mit Nachtfrost gerechnet werden. „Die kälteste Nacht wird voraussichtlich die zum Donnerstag sein, örtlich mit mäßigem Frost unter minus fünf Grad.“, sagt Hartmann. „Da fallen sicherlich einige Tagesrekorde.“ Er rät: „Alle Pflanzen, soweit möglich ins Haus und vor allem jungen Pflanzen im Freien einen Pyjama verpassen.“

Von RND/dpa