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Kind berichtet von unsittlicher Berührung in Kölner Bad

Kriminalität Kind berichtet von unsittlicher Berührung in Kölner Bad

Ein Mädchen berichtet einem Bademeister, in einem Kölner Schwimmbad unsittlich berührt worden zu sein - daraufhin werden sechs Männer vorläufig festgenommen. Verdächtigt wird am Ende nur einer.

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In diesem Schwimmbad sollen mehrere Kinder unsittlich berührt worden sein.

Quelle: Oliver Berg

Köln. Ein Mädchen soll in einem Kölner Schwimmbad unsittlich berührt worden sein. Es werde wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin am Montagnachmittag.

Am Tag zuvor hatten die Beamten sechs Männer vorläufig festgenommen. Es habe der Verdacht im Raum gestanden, dass in dem Schwimmbad im Stadtteil Zündorf mehrere Kinder unsittlich berührt worden waren. Nach den weiteren Ermittlungen gehe man nunmehr aber nur von einem einzigen Verdachtsfall aus, sagte die Sprecherin.

Konkret geht es dabei um Vorwürfe gegen einen 45 Jahre alten Mann. Ein zwölf Jahre altes Mädchen habe den Bademeister verständigt und berichtet, am Ende der Rutsche von dem 45-Jährigen oberhalb der Badekleidung berührt worden zu sein. Mehrere Männer hätten dort einen "Stau" verursacht. "Während sich der Bademeister um das erschrockene Kind kümmerte, ergaben sich Hinweise, dass möglicherweise weitere Kinder durch die vorläufig Festgenommenen belästigt worden waren", erklärte die Polizei.

Die Aufsicht des Bades habe die sechs Verdächtigen im Alter von 17 bis 45 Jahren dann bis zu ihrer vorläufigen Festnahme festgehalten und Hausverbote erteilt. Mittlerweile sind sie nach Angaben der Polizei aber wieder auf freiem Fuß.

Erst kürzlich hatte ein Erlebnisbad in Norderstedt bei Hamburg angekündigt, seine Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen, nachdem eine 14-Jährige dort vergewaltigt worden sein soll - dazu zählte etwa die zeitweise Sperrung der Rutsche für Männer.

Das Kölner Bad reagierte betroffen, will aber zunächst nichts am generellen Badebetrieb ändern. "Wir werden den Fall natürlich intern analysieren. Noch betrachten wir ihn aber als Einzelfall", sagte die Sprecherin der KölnBäder GmbH, Franziska Graalmann.

dpa

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