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Mitteldeutschland steuert auf einen Hitzerekord zu

Bereits 32 Grad am Sonntag Mitteldeutschland steuert auf einen Hitzerekord zu

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen steuern auf einen Hitzerekord zu. Die Temperaturen kratzten bereits am Sonntag an der 32-Grad-Marke, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag sagte.

Die Temperaturen sollen laut Angaben des deutschen Wetterdienstes weiter steigen.
 

Quelle: dpa

Offenbach. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen steuern auf einen Hitzerekord zu. Die Temperaturen kratzten bereits am Sonntag an der 32-Grad-Marke, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag sagte. Das seien zwar noch keine Rekordwerte. Im Mai sei es allerdings durchaus selten, dass es mehrere Tage am Stück Temperaturen um die 30 Grad gebe. Deswegen könnten am Montag die bisherigen Höchstwerte für einen 29. Mai geknackt werden, hieß es. Sie liegen den Angaben nach bisher zwischen 27 und 29 Grad.

Am Sonntag war es in Sachsen-Anhalt in Genthin (Jerichower Land) mit 31,9 Grad am wärmsten. In Jena erreichte das Thermometer 31,5 Grad, in Klitzschen (Landkreis Nordsachsen) 31,1 Grad. Spitzenwerte für einen 28. Mai wurden vor zwölf Jahren gemessen: 2005 kletterte das Thermometer in Sachsen-Anhalt bis auf 34,5 Grad, in Sachsen auf 33,8. Der Rekord für Thüringen von 36,1 Grad stammt aus dem Jahr 1892.

In anderen Teilen Deutschlands war der Hitzerekord für das bisherige Jahr bereits am Sonntag geknackt worden.Vor allem im Westen und Südwesten war es besonders heiß, den Rekord knackte Trier. Das Thermometer stieg laut DWD an der Station Petrisberg auf 34,3 Grad. Auf Platz zwei der Hitze-Rangliste landete Saarbrücken-Burbach mit 34,2 Grad. Auf Position drei folgte Trier-Zewen mit 33,6 Grad. „Das ist selbst für Ende Mai schon sehr warm“, sagte DWD-Experte Thore Hansen. Am Samstag schwitzten die Menschen am meisten in Nordrhein-Westfalen - in Heinsberg-Schleiden zeigte das Thermometer 32,9 Grad.

Schwere Unfälle an Badeseen

Zigtausende Menschen zog es bei dem hochsommerlichen Wetter an Strände, Seen und in Freibäder. Dabei kam es auch zu schweren Unfällen. In Baden-Württemberg ertranken zwei Männer. Ein 27 Jahre alter Student starb nach Polizeiangaben am Sonntag in einem Mannheimer Badesee, nach dem er von einem Steg gesprungen war. Bereits am Samstag war im Breitenauer See nahe Heilbronn ein 36-Jähriger ums Leben gekommen. In Thüringen starb ein 52 Jahre alter Mann in einem Badesee bei Krölpa.

Mehrere Kinder konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Im thüringischen Waltershausen holte ein Schwimmmeister zwei 5 und 6 Jahre alte Kinder aus dem Becken, die dort allem Anschein nach leblos trieben. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Im baden-württembergischen Seelbach wurde eine Zweijährige in einem Freibad bäuchlings im Wasser treibend entdeckt, sie musste wiederbelebt werden. Wie die Polizei weiter berichtete, war die Zweijährige dann aber ansprechbar und wurde in eine Klinik geflogen.

Von RND/dpa

Offenbach 50.095636 8.776084
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