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Panorama Lawinen-Warnstufe noch einmal erhöht – Besserung nicht in Sicht
Nachrichten Panorama Lawinen-Warnstufe noch einmal erhöht – Besserung nicht in Sicht
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18:30 13.01.2019
Die Lawinengefahr in den Alpen steigt weiter an. Quelle: dpa
München

Die Lawinengefahr in den Alpen ist wieder gestiegen. Der Lawinenwarndienst Bayern stufte die Gefahr in allen Gebieten der bayerischen Alpen auf der zweithöchsten Warnstufe 4 und somit als „groß“ ein. Am Samstag hatte noch Warnstufe 3 gegolten, was „erheblich“ ist.

Die Hauptgefahr geht dem Bericht nach von bestimmten Schneeansammlungen oberhalb von 1400 Metern aus - von sogenanntem Triebschnee, verursacht von Neuschnee und Sturm. Bereits geringe Belastungen durch einen Ski- oder Snowboardfahrer könnten Schneebrettlawinen auslösen, wie der Warndienst am Abend mitteilte. Die Lawinensituation soll auch in den kommenden Tagen angespannt bleiben.

Erst am Samstag waren vier Deutsche von einer Lawine verschüttet worden. Drei davon wurden tot geborgen, ein Mann gilt als vermisst.

Von RND/dpa