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Meteorologen: Frostperiode bald vorbei

Wetter Meteorologen: Frostperiode bald vorbei

Schulkinder in Niedersachsen drüfen zu Hause bleiben, die Kraniche fliegen in den Süden: Das Winterwetter beherrscht weite Teile Deutschlands. Zum Wochenende wird es milder.

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Eine vereiste S-Bahn fährt in den Berliner Bahnhof Pankow-Heinersdorf ein. Schnee und Eis machen der Berliner S-Bahn zu schaffen.

Quelle: Jörg Carstensen

Hannover/Offenbach. Nach Schnee und Minusgraden in weiten Teilen Deutschlands soll es zum Wochenende wieder deutlich wärmer werden.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach erwartet selbst im Norden und Nordosten der Republik ab Freitag Werte über dem Gefrierpunkt. Auf den Straßen kann es glatt werden. Noch hat die Kälte Weite Teile des Landes aber fest im Griff. In zahlreichen Kreisen in Niedersachsen fiel am Donnerstag wegen Schnee und Glätte die Schule aus. Im morgendlichen Berufsverkehr krachte es mehrfach, meist blieb es bei Blechschäden.

"Lange hält dieses Winterwetter nicht mehr an", sagte eine Meteorologin des DWD. Auch in den nördlichen und östlichen Bundesländern werde der Schnee schmelzen - zumindest teilweise. Am Donnerstag lagen in Sargstedt in Sachsen-Anhalt und in Celle in Niedersachsen noch 18 Zentimeter Schnee. Auf dem 1455 Meter hohen Großen Arber in Niederbayern und in Balderschwang im Oberallgäu wurden 28 Zentimeter gemessen. Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg warnte wegen der steigenden Temperaturen davor, zugefrorene Seen zu betreten.

Schulkinder in Niedersachsen konnten sich über verlängerte Weihnachtsferien freuen. In rund einem Drittel aller Kreise fiel der Unterricht aus. An drei Schulen wurde der Unterricht abgesagt, weil dort die Heizung nach den Ferien den Dienst versagte.

So kalt wie seit fast 15 Jahren nicht mehr war es in der Nacht zum Donnerstag in Schweden. An der Grenze zu Finnland maßen die Meteorologen minus 42,9 Grad.

In Mecklenburg-Vorpommern treibt die Kälte Tausende Kraniche zur Flucht in Richtung Süden. Sie fänden durch die Vereisung der Gewässer, den gefrorenen Boden und die Schneedecke nicht mehr genug Nahrung, sagte der Leiter des Kranich-Informationszentrums, Günter Nowald, in Groß Mohrdorf bei Stralsund. Wegen des milden Wetters im Dezember verharrten bislang mehr als 10 000 Kraniche in Deutschland - jetzt ziehen sie Richtung Frankreich.

Zum Verhängnis wurde das Winterwetter einem mutmaßlichen Autoknacker in Berlin. Seine Spuren im Schnee führten die Polizei direkt zum Versteck des Mannes hinter einem Zaun.

dpa

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