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Panorama Rührende Liebeserklärung an Westerwelle
Nachrichten Panorama Rührende Liebeserklärung an Westerwelle
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16:51 26.11.2016
Ex-Außenminister Guido Westerwelle mit seinem Lebenspartner Michael Mronz. Die zwei waren knapp sechs Jahre verheiratet, als Westerwelle im März 2016 an den Folgen seiner Leukämieerkrankung starb.   Quelle: Screenshot/Facebook
Hannover

 „Die Liebe bleibt“ – mit diesen rührenden Worten schließt Guido Westerwelles Lebenspartner Michael Mronz einen bewegenden Facebook-Post auf der Seite seines verstorbenes Ehemanns. Sein Anliegen: Er möchte Menschen animieren, sich als Knochenmarkspender registrieren zu lassen. Das sei auch seinem verstorbenen Ehemann sehr wichtig gewesen. Westerwelle war im März 2016 an Leukämie gestorben. Zwar habe auch er eine Knochenmarkspende erhalten, und damit die Chance auf ein zweites Leben, so Mronz, doch leider gebe es eben keine Garantie, dass es gut geht.

Dennoch macht er Mut: 40.000 Menschen habe Westerwelle vor seinem Tod zu einer Registrierung bewegen können, 17 davon hätten bereits gespendet und damit 17 Menschen die Chance auf ein neues, zweites Leben gegeben. Auch Guido habe während seiner Erkrankung immer nach vorne geschaut und sich eine positive Einstellung zum Leben bewahrt.

Westerwelles Facebook-Seite wird geschlossen

Der Aufruf liest sich zugleich wie ein Liebeserklärung: „Diese Zuversicht von Guido, immer nach vorne zu schauen, die Chancen zu sehen und neugierig auf morgen zu sein, geben mir heute die Kraft, in Dankbarkeit und mit einem Herzen voller Liebe zu meinem Ehemann, das Leben nach vorne zu leben“, schreibt Mronz. Neben dem Post ist ein Selfie des Paares zu sehen – eng aneinander geschmiegt, im Hintergrund das Meer, der Blick zuversichtlich und glücklich in die Kamera gerichtet, obwohl der FDP-Politiker schon da deutlich von der Krankheit gezeichnet ist.

Es soll der letzte Post auf Westerwelles Facebook-Seite sein, die sein Ehemann bis dato gepflegt hatte. Er werde die Seite nun mit der der Westerwelle Foundation zusammenlegen – einer Stiftung des verstorbenen Ex-Außenministers mit der junge Existenzgründer, vor allem im Ausland, dabei gefördert werden, ihre Träume zu verwirklichen. Für ihn selbst, so Mronz, sei seine neue Aufgabe in der Stiftung auch die Möglichkeit „jeden Tag nach vorne gerichtet mit Guido in Kontakt zu sein“. Mronz hatte die Leitung der Westerwelle Foundation im Juli 2016 übernommen.

Von RND/caro

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