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Panorama Möglicher Wolfsangriff: DNA-Proben sollen Klarheit bringen
Nachrichten Panorama Möglicher Wolfsangriff: DNA-Proben sollen Klarheit bringen
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12:24 29.11.2018
Das niedersächsische Umweltministerium untersucht einen möglichen Wolfsangriff. Quelle: Alexander Heinl/dpa
Steinfeld

Im Fall des möglichen Angriffs eines Wolfes auf einen 55-Jährigen in Niedersachsen könnte es nach Angaben des Umweltministeriums in Hannover zeitnah Klarheit geben. „Die genommenen DNA-Proben haben wir heute per Kurier an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen geschickt“, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Es wäre nach Angaben des Ministeriums der erste gesicherte Fall, bei dem ein Mensch seit Rückkehr der Wölfe in Deutschland durch die Raubtiere zu Schaden kam.

„Wir hoffen, dass es gelingt, verwertbares Material aus den sichergestellten Gegenständen zu isolieren und dann auszuwerten“, sagte die Ministeriumssprecherin. Das Institut wolle das Ergebnis so schnell wie möglich vorlegen, im Tagesverlauf sei damit noch nicht zu rechnen.

Wolf soll womöglich getötet werden

Der Gemeindearbeiter hatte berichtet, am Dienstag bei der Pflege einer Grünanlage an einem Friedhof von einem Wolf in die Hand gebissen worden zu sein. Drei weitere Tiere eines Rudels hätten mit Abstand daneben gestanden. Der Pullover des Mannes mit Haaren des Tieres und der Hammer, mit dem er das Tier abgewehrt hatte, wurden sichergestellt. Sollte es sich tatsächlich um einen Wolfsbiss handeln, müsste das Tier umgehend getötet werden, sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD).

Von RND/dpa