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Panorama Mutter Steinmeier: „Frank-Walter sollte vorsichtig sein“
Nachrichten Panorama Mutter Steinmeier: „Frank-Walter sollte vorsichtig sein“
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17:30 16.11.2016
Ursula Steinmeier, Mutter von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Quelle: dpa
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Das Fotoalbum mit den Bildern von früher hat Ursula Steinmeier griffbereit auf dem Wohnzimmertisch liegen. Jetzt, wo ihr Sohn Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident werden soll, wird sie viel nach ihm gefragt. Wäre es nach ihr gegangen, wäre ihr Sohn nie Politiker geworden, erzählt die 87-Jährige im Interview.

War Ihnen immer schon klar, dass Ihr Sohn eine Politiker-Karriere machen würde?

Ursula Steinmeier: Früher hat sich das nicht so gezeigt. In der Schule hatte er keine besondere Führungsrolle, und wir hatten auch mit Politik nichts zu tun. Frank-Walter hat ja dann Jura studiert. Ich hätte mir vorgestellt, dass er Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei wird. Dass er auch Politik studiert, habe ich erst später erfahren.

Mit der Karriere als Rechtsanwalt wurde es dann nichts. Sind Sie enttäuscht?

Ursula Steinmeier: Nein, überhaupt nicht. Nur wenn er immer in die Krisengebiete muss, denkt man, ob er nicht was anderes hätte machen sollen.

Sehen Sie Ihren Sohn trotz seiner vielen Reisen ab und zu?

Ursula Steinmeier: Er kommt mich regelmäßig besuchen. Manchmal ruft er an, wenn er einen Termin in der Nähe hat und sagt: „Setz schon mal Kaffee auf.“ Und er ist auch mit den Vereinen im Ort verbunden. Er kommt immer zu den Festen, wenn es möglich ist. Und zu Familienfeiern kommt er auch immer.

Was wünschen Sie ihm?

Ursula Steinmeier: Gesundheit, und dass er das alles gut über die Bühne kriegt. Aber da zweifle ich nicht an ihm. Wir sind alle stolz auf ihn, die ganze Familie!

Übrigens: Zu Weihnachten kocht die Mama für Frank-Walter Steinmeier weiterhin Kasseler mit Sauerkraut. „Das ist Tradition. Er wäre enttäuscht, wenn das dieses Jahr nicht so wäre“, sagte Ursula Steinmeier der „Neuen Westfälischen“. Dass ihr Sohn ein guter Bundespräsident werden würde, daran hat die 87-Jährige keine Zweifel. Ein bisschen Sorgen macht sie sich angesichts der großen Aufgabe um ihn aber schon: „Er sollte vorsichtig sein mit seiner Gesundheit.“

Von dpa/RND/wer

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