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Panorama Nach Todesfall: Wasserrutsche wird abgerissen
Nachrichten Panorama Nach Todesfall: Wasserrutsche wird abgerissen
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09:16 24.11.2016
Die Rutsche mit dem deutschen Namen „Verrückt“ ist 51,40 Meter hoch. Die Besucher rasen in einem Floß über die Achterbahn, in das drei Menschen passen. Quelle: dpa/Archiv/Kansas City Water Park/Screenshot
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Kansas City

Knapp vier Monate nach dem Tod eines Jungen auf einer Wasserrutsche in den USA haben die Betreiber den Abriss der Anlage angekündigt. Dies sei die einzig richtige Maßnahme nach der Tragödie, teilte die Leitung des Freizeitparks „Schlitterbahn“ in Kansas City mit.

Mit dem Abbau des Fahrgeschäfts solle begonnen werden, sobald die Ermittlungen zu dem Unglück abgeschlossen seien und eine Erlaubnis des Gerichts vorliege.

Sicherheitsgurt hatte sich gelöst

Auf der Wasserrutsche mit dem deutschen Namen „Verrückt“ war der zehnjährige Caleb Anfang August tödlich verunglückt. Nach Angaben von Ermittlern wurde der Junge enthauptet. Bei der Fahrt sollen sich Augenzeugen zufolge die Nylon-Sicherheitsgurte gelöst haben. Caleb war der Sohn eines republikanischen Abgeordneten im Parlament von Kansas.

Die Anlage ist laut einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde die höchste Wasserrutsche der Welt mit gut 51 Metern Höhe. Seit dem Unglück ist sie geschlossen.

Kleine, mit drei Personen besetzte Schlauchboote rasen mit einer Geschwindigkeit von fast 100 Kilometern pro Stunde die Rutsche hinunter, ehe sie durch eine Gegensteigung gebremst werden.

Die Rutsche war 2014 im „Schlitterbahn Waterpark“ eröffnet worden. Nach Informationen des Lokalsenders KCTV war die Eröffnung damals wegen technischer Probleme mit der Rutsche um einen Monat verzögert worden. In Reaktion auf diese Probleme seien Sicherheitsnetze angebracht worden.

Von dpa/RND/zys

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