Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Nachfrage nach Pfefferspray und Co. steigt

Gesellschaft Nachfrage nach Pfefferspray und Co. steigt

Die massiven Übergriffe auf Frauen in Köln verunsichern viele Menschen. Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach Pfefferspray und Co.

Voriger Artikel
Vergewaltigungen in Weil am Rhein: Vierter Verdächtiger gefasst
Nächster Artikel
Kommentierte Ausgabe von Hitlers "Mein Kampf" erscheint

Beim Pfefferspray verzeichnet der Fachhandel in jüngster Zeit eine massive Umsatzsteigerung.

Quelle: Boris Roessler

Marburg/Köln. Seit den Übergriffen in Köln sind Pfefferspray und andere Selbstverteidigungsmittel nach Branchenangaben stark gefragt.

"Die Fachgeschäfte bemerken seit Silvester noch einmal einen massiven Anstieg der Nachfrage", sagte der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB), Ingo Meinhard, in Marburg.

Bereits nach den Anschlägen in Paris im November seien viele besorgte Menschen gekommen, um sich über solche "freien Abwehrmittel" zu informieren und diese zu kaufen. "Sie kommen nun mit den Bildern von Silvester und fragen: "Was kann ich tun, um mich selbst zu schützen?""

Meinhard schätzt, dass sich 2015 der Umsatz mit Pfefferspray, Reizgas oder Schreckschusswaffen im Vergleich zum Vorjahr "mindestens verdoppelt" habe. Über den Anstieg nach den Kölner Vorfällen hatten unter anderem "Welt.de" und die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.

In einem Kölner Kaufhaus für Outdoor-Ausrüstung war das Spray zeitweise sogar ausverkauft, sagte Sprecher Sebastian Presse. Es habe kräftig nachbestellt werden müssen. In einigen Geschäften für Schieß- und Jagdbedarf in Köln sieht das Bild ähnlich aus.

Es gebe ein "subjektives Bedrohungsgefühl", mit dem die Menschen in die Geschäfte kämen, sagte Verbandsgeschäftsführer Meinhard weiter. Wichtig sei, sich vor dem Kauf zu informieren, gerade auch über die Rechtslage. Pfefferspray zum Beispiel dürfe nur zur Abwehr aggressiver Tiere eingesetzt werden. Wer sich bedroht fühle, könne sich CS-Gas in die Tasche stecken, ein extrem lautes Alarm-Gerät oder eine spezielle Blend-Lampe.

In der Silvesternacht hatten sich am Kölner Hauptbahnhof nach Angaben der Polizei aus einer Menge von rund 1000 Männern heraus Gruppen gelöst, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben sollen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr