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Österreichischer Urlauber bei Busunglück in Kuba getötet

Verkehr Österreichischer Urlauber bei Busunglück in Kuba getötet

Der Reisebus war auf dem Weg in die Kolonialstadt Trinidad im Süden der Karibikinsel, als er mit einem Lastwagen zusammenstieß. Ein österreichischer Tourist und der Busfahrer kamen dabei ums Leben. Zwei Dutzend weitere Passagiere wurden verletzt.

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Der Bus war zwischen Santiago de Cuba im Südosten der Insel und Trinidad im Zentrum mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen.

Quelle: Oscar Alfonso Sosa

Havanna. Es sollte ein entspannter Karibikurlaub werden und endete in einer Tragödie: Bei einem schweren Busunglück in Kuba ist ein österreichischer Tourist ums Leben gekommen. Das bestätigte die österreichische Botschaft in Havanna.

Auch der Fahrer des Reisebusses mit deutschen und österreichischen Urlaubern wurde bei dem Unfall nahe der Ortschaft Jatibonico getötet. Zuvor war in Medien von einem deutschen Todesopfer die Rede gewesen. Insgesamt wurden 28 Menschen verletzt.

Der Bus war am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba im Südosten der Insel und Trinidad im Zentrum mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen, wie die Zeitung "Escambray" berichtete. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Lastwagen mit seinem Auflieger eine Eisenbahnbrücke touchiert.

Offenbar hatte der Fahrer den Warnhinweis übersehen, der die Durchfahrt für Fahrzeuge mit mehr als 4,20 Meter Höhe untersagt. Der Container stürzte daraufhin auf den Bus. Auf Fotos war zu sehen, dass das Vorderteil des Reisebusses völlig zerstört wurde. "Der Container ist anscheinend gegen die Brücke gestoßen und dann auf uns drauf gefallen", sagte der Reisebegleiter Ramón Domínguez der Zeitung "Escambray".

Die Urlauber waren auf einer Rundreise des Veranstalters Thomas Cook. "Thomas Cook bedauert den Unfall zutiefst. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen", teilte das Unternehmen mit. Mitarbeiter seien vor Ort und stünden mit den Behörden in Kontakt, um die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Die Reise begann am 28. März und sollte am Montag enden.

Die Verletzten wurden in einem Krankenhaus in der Stadt Sancti Spíritus behandelt. Zwölf Urlauber wurden am Sonntag wieder entlassen. Drei Schwerverletzte seien immer noch in einem kritischen Zustand, sagte der stellvertretende Leiter der Klinik, Leonel Albiza Sotomayor, der Zeitung "Escambray".

Die deutsche Botschaft in Havanna bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. In dem Zeitungsbericht hieß es, der Reisebus sei bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt worden, dass es schwierig gewesen sei, das Gepäck und die Dokumente der Insassen zu bergen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig auf der sozialistischen Karibikinsel. Knapp drei Millionen Urlauber besuchen Kuba pro Jahr. Mit dem Ende der Eiszeit zwischen Washington und Havanna sollen es jetzt noch mehr werden.

dpa

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