Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 17 ° Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Opferzahl nach Erdrutsch in Guatemala steigt weiter

Unfälle Opferzahl nach Erdrutsch in Guatemala steigt weiter

Mehr als 270 Leichen wurden bislang geborgen. Nochmal so viele könnten unter dem Schlamm liegen. Die Gefahr eines neuen Erdrutsches bedroht die weiteren Bergungsarbeiten.

Voriger Artikel
Vater hält Sohn jahrelang vor Mutter versteckt
Nächster Artikel
Jagdpächter entdeckt beim Pilzsuchen erschossenen Wolf

Auch zehn Tage nach dem Erdrutsch werden Menschen noch vermisst.

Quelle: Esteban Biba

Guatemala-Stadt. Zehn Tage nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala steigt die Zahl der Opfer weiterhin an.

Bis Samstag (Ortszeit) wurden 271 Leichen geborgen, wie die guatemaltekische Staatsanwaltschaft über Twitter mitteilte, nachdem acht weitere Todesopfer gefunden wurden. Die Zahl der noch immer unter der Schlammlawine vom 1. Oktober begrabenen Menschen ist unklar.

Der Katastrophenschutz Conred ging am Wochenende von 374 Vermissten aus. Der Bürgermeister der betroffenen Ortschaft Santa Catarina Pinula bei Guatemala-Stadt erklärte jedoch am Samstag, es seien nur noch höchstens 40 weitere Bewohner, die von dem Erdrutsch mitgerissen worden seien.

Die Rettungsarbeiten gingen am Wochenende weiter. Am Montag soll entschieden werden, ob sie eingestellt werden und ob die Unglücksstelle zu einem Friedhof erklärt wird. Die Gefahr eines neuen Erdrutsches und die Erschöpfung der Mitarbeiter der Rettungsmannschaften könnten zu dieser Entscheidung führen, erklärte der Conred-Leiter Alejandro Maldonado. Ein von der mexikanischen Regierung entsandtes Notfallteam war bereits am Freitag abgezogen worden.

Tagelange starke Regenfälle hatten den Erdrutsch in der hauptsächlich von Armen bewohnten Siedlung Cambray II am Rande von Guatemala-Stadt ausgelöst. Die Schlammlawine begrub oder zerstörte knapp 200 Häuser. Einige von ihnen wurden bis zu 15 Meter weit bewegt, wie ein Mitglied der Rettungsmannschaften der Zeitung "Prensa Libre" sagte.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit der Behörden eingeleitet, da wiederholt vor der Gefahr von Erdrutschen in der Siedlung gewarnt worden war.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2018 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr