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Panorama Paris: Angreifer wollte „für Allah sterben“
Nachrichten Panorama Paris: Angreifer wollte „für Allah sterben“
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21:40 18.03.2017
Die Zuwege zum Flughafen waren auch Stunden nach dem Übergriff noch gesperrt. Quelle: imago
Paris

Der Angreifer habe laut den beteiligten Soldaten auch angekündigt, dass es Tote geben werde, berichtete Antiterror-Staatsanwalt François Molins am Sonnabend in Paris bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.

Molins sagte, es gerechtfertigt, dass die Anti-Terroranwaltschaft die Ermittlungen übernommen habe. Der Angreifer mit einem langem Vorstrafenregister habe Soldaten angegriffen, die im Anti-Terroreinsatz gewesen seien. Außerdem habe es schon zu einem früheren Zeitpunkt Hinweise auf eine Radikalisierung gegeben. Der Mann wollte einer im Flughafen patrouillierenden Soldatin ihr Gewehr entreißen. Er war dann von Soldaten erschossen worden.

Vor der Attacke im Terminal Süd des Flughafens südlich von Paris hatte der Mann bereits bei einer Polizeikontrolle in einem Vorort der Hauptstadt das Feuer eröffnet und einen Polizisten verletzt. Der Angreifer sei der Polizei und den Nachrichtendiensten bekannt gewesen, hatte Innenminister Bruno Le Roux gesagt.

Frankreich war in den vergangenen Jahren Schauplatz einer beispiellosen Terrorserie, die mehr als 230 Tote forderte. Erst vor einigen Wochen war nahe dem Pariser Louvre-Museum ein Mann niedergeschossen worden, der sich mit zwei Macheten auf eine Militärpatrouille gestürzt hatte. Wegen der Terrorgefahr patrouillieren Soldaten an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen gefährdeten Orten. Ein Terrorattentat auf dem Flughafen und in der U-Bahn der belgischen Hauptstadt Brüssel hatte vor knapp einem Jahr 32 Menschen das Leben gekostet.

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Von RND/dpa