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Polizei erschießt Randalierenden in Filderstadt

Notfälle Polizei erschießt Randalierenden in Filderstadt

Tödliche Schüsse in Filderstadt bei Stuttgart: Polizisten strecken einen Mann nieder. Dieser soll zuvor mit einer Machete randaliert haben. Können Elektroschocker verhindern, dass Polizisten in solchen Situationen schießen müssen?

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Ein Blaulicht an einem Polizeiauto.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Filderstadt. Die Polizei hat in Filderstadt einen mit einem Messer und einer Machete bewaffneten Mann erschossen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden die Beamten am Nachmittag gerufen, weil der Mann in einem Mehrfamilienhaus randalierte.

Die Polizisten hätten den 29-Jährigen in Filderstadt bei Stuttgart im Freien mit einer Art Machete angetroffen.

Die Beamten hätten den Mann mehrfach aufgefordert, die Waffe wegzulegen. "Nachdem er zunächst nicht reagierte, wurde Pfefferspray eingesetzt." Die Beamten drohten demnach mit der Schusswaffe. Schließlich habe der 29-Jährige zwar die Machete auf den Boden gelegt, dann aber ein Messer mit einer Klingenlänge von mindestens 15 Zentimetern gezückt. "Mit diesem in der Hand ging er mit schnellen Schritten auf einen Polizeibeamten zu, der zwei Schüsse aus seiner Dienstwaffe auf den 29-Jährigen abgab", hieß es in einer Mitteilung.

Der Mann wurde im Oberkörper getroffen. Er starb noch am Ort des Geschehens, obwohl er noch ärztlich versorgt wurde. Die Polizei geht davon aus, dass sich der 29-Jährige in einem "psychischen Ausnahmezustand" befand. Bislang sei der Mann nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll der Mann zuvor einen Streit mit seinem Vater gehabt und dann gedroht haben: "Ich steche alle ab."

Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach sich dafür aus, Beamte im Streifendienst mit so genannten Elektro-Distanz-Impulsgeräten (Elektroschocker) auszustatten. "Diese handlichen Geräte schießen zwei kleine Pfeile ab. Über Drähte erleidet der Angeschossene einen Stromschlag und wird handlungsunfähig", teilte Landeschef Ralf Kusterer mit. Sie seien eine gute Alternative, um nicht zur Dienstpistole greifen zu müssen.

dpa

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