Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 10 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Pottwal-Bergung im Wattenmeer bereitet Probleme

Umwelt Pottwal-Bergung im Wattenmeer bereitet Probleme

Die Bergung der im Wattenmeer vor Dithmarschen entdeckten Pottwale gestaltet sich zum Teil schwierig. Der letzte von insgesamt acht Kadavern im Kaiser-Wilhelm-Koog in Schleswig-Holsteinist ist durch Faulgase stark aufgebläht und teilweise geplatzt.

Voriger Artikel
Historisches Kirchentreffen: Papst trifft Patriarch Kirill
Nächster Artikel
Riesenschiff in der Elbe kommt schwer wieder frei

Zwei Mitarbeiter des Küstenschutzes begutachten unweit von Büsum einen der gestrandeten Pottwale.

Quelle: Axel Heimken

Kaiser-Wilhelm-Koog. Der tonnenschwere Koloss könne nicht mehr auf einem Tieflader transportiert werden, sagte Alina Claußen von der Nationalparkverwaltung am Freitag.

Ein spezieller Muldenkipper solle den Kadaver am Samstag direkt in eine Tierkörperwertungsanstalt nach Niedersachsen bringen.

Die Walkadaver Nummer neun und zehn liegen mehrere Kilometer vom Festland entfernt auf zwei Sandbänken im Wattenmeer vor Büsum. Orangefarbene Bojen an den Schwanzflossen der beiden Wale sollten sicherstellen, dass die Experten sie auch nach einer starken Flut wiederfinden. Sie sollen nacheinander mit einer Raupe an die Wasserkante gezogen und von dort mit einem Schiff nach Meldorf geschleppt werden. Anders als die vor Kaiser-Wilhelm-Koog verendeten Tiere trugen die Büsumer Kadaver auch am Freitag noch ihre wegen des Elfenbeins wertvollen Unterkiefer.

Die Entsorgung der anderen sieben vor dem Kaiser-Wilhelm-Koog gestrandeten Pottwale ging zügig voran. Bis Freitag waren vier tonnenschwere, neun bis zwölf Meter lange Tierkörper auf einer Plattform im Meldorfer Hafen zerlegt. Die Kadaver werden von einem internationalem Expertenteam unter Leitung von Professorin Ursula Siebert vom Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung (ITAF) an der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht, um die Ursachen der Strandung zu erforschen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2018 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr