Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Panorama Riesenspinne reist im Rucksack mit
Nachrichten Panorama Riesenspinne reist im Rucksack mit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:02 27.03.2018
Zuhause auf Zeit: Bis eine neue Bleibe für sie gefunden ist, muss die australische Einwanderin beim Zoll am Münchener Flughafen ausharren. Quelle: dpa
Anzeige
München

Der Schreck war gewaltig: Auf dem Rückflug von Melbourne suchte ein Paar aus Deutschland etwas in seinem Rucksack – und entdeckte eine handtellergroße Spinne. Schockiert verschlossen der Mann und die Frau das Gepäckstück so fest wie möglich – schließlich war nicht klar, ob das Tier womöglich giftig ist.

Nach der Landung am Flughafen München wandten sich die beiden hilfesuchend an die Bundespolizei. Die wiederum alarmierte den Zoll, der seine Spezialstelle für lebende Tiere zu Rate zog. Dessen Biologin sah sich die Spinne an und konnte nach kurzer Zeit Entwarnung geben: Es handelte sich um eine Riesenkrabbenspinne, die zwar beeindruckend aussieht, jedoch nicht giftig ist.

Zoll sucht neues Zuhause für Riesenspinne

Die in Australien beheimatete Art kann, die Beine mitgerechnet, einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Im Vergleich dazu ist das etwa handtellergroße Tier aus dem Rucksack noch einigermaßen zierlich.

Seit dem Vorfall Anfang März wird das Tier nun beim Zoll am Münchener Flughafen verwahrt, weil noch ein geeigneter Züchter gesucht wird, der es bei sich aufnimmt. Für die Zöllner war die Angelegenheit durchaus etwas Besonderes, wie Sprecher Thomas Meister erklärt. „Wir haben zwar des Öfteren mit geschmuggelten lebenden Tieren zu tun, aber dass versehentlich ein Tier nach Deutschland einreist, ist doch die große Ausnahme“, sagt Meister.

Von Stefanie Gollasch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Bundeskriminalamt fahndet nach einem mutmaßlichen Kinderschänder. Der 38-Jährige soll sich über drei Jahre hinweg an zwei Jungen vergangen haben. Nun haben die Behörden Bilder des Mannes freigegeben.

27.03.2018

Getunte Wagen, Schreckschüsse, heulende Motoren: In Hamburg hat die Polizei den Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft gestoppt – der Vorfall weist Pallelen zum Fall in Lübeck auf.

26.03.2018

Ziemlich kreativ war die Methode, mit der ein Flugbegleiter aus Jamaika Koks schmuggeln wollte. Aufgeflogen ist er trotzdem und musste schließlich vor Grenzsschützern des New Yorker JFK-Flughafens die Hose runterlassen.

26.03.2018
Anzeige