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Schon mehr als 30 Tote in Kalifornien

Waldbrände Schon mehr als 30 Tote in Kalifornien

Die Brände in Kalifornien lassen nicht nach, ganze Straßenzüge sind niedergebrannt. Die Zahl der Toten steigt auf mehr als 30 – und eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht.


Quelle: The Press Democrat/AP

Sonoma. Bei den Waldbränden in Kalifornien sind nach Behördenangaben bereits 31 Menschen ums Leben gekommen. Der Sheriff des Bezirks Sonoma, Robert Giordano, bestätigte am Donnerstagabend (Ortszeit) zwei weitere Todesfälle. Das Feuer erreichte eine Gesamtfläche so groß wie New York City – mehr als 700 Quadratkilometer standen in Flammen. Trockener Wind könnte die Brände noch weiter befeuern. Die Einsatzkräfte konnten indes nur kleine Erfolge bei der Eindämmung verbuchen.

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In Kalifornien, nördlich von San Francisco, wütet ein Buschfeuer, dass bereits über 30 Menschen das Leben gekostet hat. Nach Schätzungen sind mehr als 3500 Häuser zerstört. Die Bilder aus den USA.

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Die Behörden überprüften Hunderte Vermisstenmeldungen, sagte Giordano. Suchteams gingen nun gezielte Suchen nach den Menschen an und würden einzelne Bewohner an ihren letzten bekannten Adressen aufsuchen. Die Einsatzkräfte hätten Leichen gefunden, die nur noch Asche und Knochen gewesen seien, so der Sheriff. Die Bezirke Sonoma und Napa erlebten bereits den vierten Tag in dicken Rauchwolken. Bewohner flüchteten in Notunterkünfte oder kampierten an den Stränden, wo sie auf Neuigkeiten über ihre Häuser und Angehörigen warteten.

Mehr als 8000 Feuerwehrleute im Einsatz

Der Sheriff des Bezirks Yuba bestätigte im Laufe des Donnerstags mehrere Tote im Vorgebirge der Sierra Nevada. Die Flammen hatten dort mehr als 100 Häuser zerstört, rund 2500 Menschen mussten fliehen. Der Leiter des kalifornischen Amts für Forstwesen und Brandschutz, Ken Pimlott, sagte zuvor, die Einsatzkräfte hätten bei der Bekämpfung der Brände in der Sierra Nevada Fortschritte verbuchen können. Mehr als 8000 Feuerwehrleute seien im Einsatz, zusätzliche Kräfte kämen aus anderen US-Staaten und Ländern wie Kanada oder Australien.

„Wir haben diese Notsituation noch nicht überstanden. Wir haben sie noch nicht mal ansatzweise überstanden“, sagte der Leiter des Noteinsatzes, Mark Ghilarducci, bei einer Pressekonferenz. Die Brände begannen am Sonntagabend an verschiedenen Punkten im US-Staat – und verwandelten ganze Nachbarschaften in Wüsten aus Asche. Mindestens 3500 Häuser und Geschäfte wurden zerstört. Geschätzt 25 000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Die Waldbrände nahmen indes in Größe zu, zwei Feuer verbanden sich zu einem Flächenbrand. Nach Behördenangaben loderten insgesamt 21 Brände.

Von RND/dpa

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