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Sieben Tote bei Frontalunfall in Spanien

Verkehr Sieben Tote bei Frontalunfall in Spanien

Überhöhte Geschwindigkeit, regennasse Fahrbahn, Sicherheitsgurt "vergessen": Ein tragischer Frontalzusammenstoß in Spanien hatte viele Ursachen. Der Unfallort ist aber auch als "Todeskurve" bekannt.

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Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr sichern den Unfallort im spanischen Pont de Molins. Foto: Robin Townsend

Madrid. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind im Nordosten Spaniens sieben Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall habe sich am frühen Morgen nahe der katalanischen Stadt Figueres auf einer Nationalstraße ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur efe. 

Alle fünf Insassen eines Fahrzeugs mit französischer Zulassung seien auf der Stelle tot gewesen. Im anderen Fahrzeug seien bei dem Unfall zwei Männer, ein Kolumbianer und ein Marokkaner, getötet worden. Der Fahrer dieses Wagens sei als einziger Überlebender schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Alle Opfer seien zwischen 19 und 38 Jahre alt, hieß es. In dem aus Frankreich kommenden Wagen habe niemand den Sicherheitsgurt angelegt gehabt.

Zu den Identitäten der Opfer wurde zunächst nur wenig bekannt. Im spanischen Wagen saßen nach Medienberichten drei Kellner, die zur Arbeit in der französischen Pyrenäen-Grenzgemeinde Le Perthus fuhren.

Der Unfall, der rund 20 Kilometer von der Grenze zu Frankreich entfernt geschah, sei ersten Erkenntnissen zufolge auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, teilte unterdessen der katalanische Innenminister Jordi Jané mit. Das Nachrichtenportal "324cat" berichtete, der Fahrer des französischen Autos habe bei hoher Geschwindigkeit gegen 6.20 Uhr auf regennasser Straße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei auf die Gegenfahrbahn geraten. 

Jané wies aber auch darauf hin, dass der Bereich der Nationalstraße N-II, in dem das Unglück geschah, sehr unfallträchtig sei. "Todeskurve" wird dieser Bereich im Volksmund sowie von Medien genannt. Schon seit vielen Jahren wird hier eine Erweiterung der Landstraße auf jeweils zwei Spuren pro Fahrtrichtung gefordert.

Erst vor knapp zwei Wochen waren bei einem schweren Busunglück nahe der katalanischen Stadt Tarragona 13 Studentinnen getötet worden, darunter zwei Deutsche. Die Straßen Spaniens gehören mit zu den sichersten in Europa. 2015 gab es nach amtlichen Angaben im ganzen Land 1126 Verkehrstote. In Deutschland waren es mit knapp 3500 auch in Relation zur Einwohnerzahl deutlich mehr.

dpa

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