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Studie: Abendessen ist wichtigste Mahlzeit der Deutschen

Essen & Trinken Studie: Abendessen ist wichtigste Mahlzeit der Deutschen

Ernährung ist zunehmend persönliches Statement - und hängt vom Gewissen ab. Das sind zwei Ergebnisse einer repräsentativen Befragung in Deutschland. Die Studie bringt noch andere Gewohnheiten ans Licht.

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Der Bundesminister für Ernährung, Christian Schmidt (CSU, r), stellt neben Forsa-Geschäftsführer, Manfred Güllner, die Studie «Deutschland - wie es isst» vor.

Quelle: Michael Kappeler

Frankfurt/Main. Mehr Mobilität in der Arbeitswelt und gestiegenes Ernährungsbewusstsein haben einer Studie zufolge die Essgewohnheiten der Deutschen verändert. Hauptmahlzeit ist demnach das Abendessen geworden, immer häufiger warm.

Der Genussfaktor beim Essen sei außerdem wichtiger geworden, und Ernährung - wie Mode - zunehmend Ausdruck persönlichen Lebensstils. Außerdem: "Das gute Gewissen kauft mit", sagte die Leiterin der Nestlé-Marktforschung, Katja Popanda, am Mittwoch bei der Vorstellung der repräsentativen Umfrage mit dem Titel "So is(s)t Deutschland 2016" in Frankfurt.

Für 95 Prozent der Befragten ist "gutes Essen und Trinken" ein Teil ihrer Lebensqualität. Fast zwei Drittel belohnen sich mit einer guten Mahlzeit, bei der letzten Befragung 2011 waren es erst 42 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Menschen achtet beim Kauf angeblich mehr auf die Qualität als auf den Preis. Als Qualitätskriterium für Nahrungsmittel nennen die meisten Geschmack, gefolgt von Lebensmittelsicherheit und Natürlichkeit. Auf Platz vier landen gleichauf Tierwohl und der Verzicht auf Gentechnik.

Deutlich mehr Konsumenten als bei früheren Befragungen sind demnach angeblich bereit, für Lebensmittel mehr Geld auszugeben, wenn ethische Aspekte berücksichtigt werden. Am stärksten trifft dies bei artgerechter Haltung zu: 46 Prozent der Befragten wären bereit, dafür mehr zu bezahlen, 2011 waren es nur 34 Prozent.

Gentechnikfreie Lebensmittel sind den Bürgern am zweitwichtigsten: 38 Prozent würden sich solche Lebensmittel mehr kosten lassen (2011: 28 Prozent). Nach Fair Trade, Regionalität und keinen künstlichen Zusatzstoffen landet Bio-Qualität auf Platz sechs. 26 Prozent würden dafür tiefer in die Tasche greifen (2011: 11 Prozent).

Gesundheitsbewusstsein spielt bei der Wahl der Lebensmittel auch eine Rolle: 34 Prozent schränken nach eigenen Angaben ihren Fleischkonsum bewusst ein, und gut 4 Prozent ernähren sich vegetarisch oder vegan.

Sechs Prozent bezeichnen sich der Studie zufolge als Laktose-intolerant und vier Prozent verzichten auf glutenfreie Lebensmittel. "Maximal ein Prozent der Deutschen verträgt tatsächlich kein Gluten", sagte Popanda über das Klebereiweiß aus Getreide.

dpa

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